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Energy-Drinks verleihen nur dem Umsatz der Hersteller Flügel: Kein Verkauf an Jugendliche unter 18

Energy-Drinks erhöhen angeblich Ausdauer, Leistungsvermögen und Konzentration. Inzwischen tummeln sich viele Anbieter auf dem heiß umkämpften Markt für „Power-Brausen“. (Foto: Pixabay)
Der Markt boomt: Energy-Drinks stellen das am schnellsten wachsende Segment auf dem Getränkesektor dar. Die koffeinhaltige Plörre findet vor allem bei jungen Leuten reißenden Absatz. Dass die vermeintlichen Power-Brausen auch gesund sind, bezweifeln die meisten Ernährungswissenschaftler jedoch. Sie verleihen eher den Herstellern Flügel, weniger den Konsumenten.
Trotzdem geht das Zeugs weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Red-Bull, der Marktführer, hat allein 2016 weltweit sechs Milliarden Dosen davon abgesetzt. Da wäre ja, um alle 7,5 Milliarden Erdbewohner mit mindestens einem Drink zu versorgen, noch etwas Luft nach oben. Die Konkurrenz, sei es nun die von "Monster", "Rockstar" oder" Relentness", pennt aber auch nicht.
Dank geschickter Marketingstrategien und abenteuerlicher Werbeversprechen, denen zufolge die klebrige Brühe leistungs- und Konzentrationsfördernd ist und das Wohlbefinden erhöht, bleibt die Nachfrage ungebrochen hoch. Demgegenüber warnen Mediziner vor den Gesundheitsgefahren. Solche Getränke können Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle und Nierenversagen verursachen, heißt es. Sogar Todesfälle werden damit in Verbindung gebracht. Deshalb wird auch in Deutschland der Ruf nach Verkaufsbeschränkungen lauter. Eine Abgabe an Jugendliche unter 18 Jahren soll verboten werden. In Lettland und Litauen ist das bereits der Fall. Lidl und Aldi verfahren in ihren Filialen in England entsprechend, sehen aber hierzulande keinen Handlungsbedarf: http://www.rotorman.de/rote-bullen-monster-und-roc...
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