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Ein Arjen Robben macht ja noch keinen Sommer: Schwalben zunehmend in der Defensive

Langsam wird's einsam um sie. Es gibt immer weniger Schwalben bei uns. (Foto: Pixabay)
Niemand kann so virtuos eine Schwalbe machen wie Arjen Robben. Doch in freier Wildbahn versagt das schauspielerische Talent des lockenfreien Bayern-Stürmers. Die ornithologischen Entsprechungen seiner choreografisch so anspruchsvollen und plakativen Figur sind in der Defensive. Es gibt immer weniger von ihnen. Es fehlt an Nahrung (Stichwort "Insektensterben“) und an Nistmöglichkeiten.
In einigen Regionen sind die Bestände an Schwalben um bis zu 40 Prozent zurückgegangen. Das gilt vor allem für Mehl-, als auch für Rauchschwalben. Beide Arten gelten inzwischen als gefährdet.
Die pfeilschnellen Flugkünstler gelangen nicht mehr in Stallungen und Schuppen, weil die Einflugschneisen zugemauert werden. An den geglätteten Hausfassaden finden sie keinen Halt für den Nestbau. Viele Gebäudeeigentümer nehmen es den keck zirpenden Insektenjägern auch übel, dass sie die Außenwände bekacken. Lehmpfützen, aus denen die Vögel ihr Baumaterial beziehen, gibt es ebenfalls kaum noch. Deshalb mag es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Fiederlinge komplett von der Bildfläche verschwunden sind:
http://www.rotorman.de/wenn-es-ohne-schwalben-kein...…/
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