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Alle Jahre wieder: Kleine Füchse im Fadenkreuz - Massaker unter Reinekes Nachwuchs

Diese beiden Fuchswelpen hatten bislang Glück gehabt. Viele andere hingegen sterben bereits, wenn sie das erste Mal ihren Bau verlassen. (Foto: Mirko Fuchs)
Das Familienidyll am Fuchsbau ist meist nur von kurzer Dauer. Wenn die Welpen ihre schützende Kinderstube das erste Mal verlassen, ist es für sie oft zugleich auch das letzte Mal. Deutschlandweit blasen Jäger in dieser Tagen und Wochen wieder zum Angriff auf die Nachwuchs-Reinekes. Die kleinen Wildhunde, unbeholfen, tapsig und noch kaum misstrauisch, werden zur leichten Beute ihrer Henker und entweder gleich an Ort und Stelle von Schrotladungen zerfetzt, oder halt in speziellen Fallen festgesetzt. Um dann halt etwas später erschlagen oder erschossen zu werden.
Während der Aufzucht der Jungen sind die Elterntiere per Gesetz vor Verfolgung geschützt, die Minis jedoch nicht. Wann die Tiere ihre Vater- oder Mutterpflichten erfüllt haben, entscheiden die Jagdbehörden. Meist sind die Junioren aber noch längst nicht selbstständig, da fangen sich ihre alten Herrschaften schon eine Kugel. Was für die Kleinen dann meist auch ein qualvolles Ende bedeutet. Das bundesweit agierende „Aktionsbündnis Fuchs“, in dem sich über 60 Natur- und Tierschutzorganisationen zusammengeschlossen haben, fordert ein Ende der sinnlosen Massaker, für die es keine Rechtfertigung gebe. Die Begründung der Nimrods, sie müssten schließlich die Fuchspopulationen „regulieren“, bezeichnen die Aktivisten als „Blödsinn“: http://www.rotorman.de/aktionsbuendnis-fordert-sto...
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 25.04.2018 | 23:12  
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