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Tagundnachtgleiche: Astronomischer Beginn der Frühlingszeit

Liebe Gesundheit Interessierte,

heute beginnt die erste Jahreszeit nach dem Sonnenrhythmus.

Um 11:28 Uhr MEZ war Sonnenwende und es begann die astronomische Frühlingszeit.

Die Tagundnachtgleiche, oder auch Tag-und-Nachtgleiche bzw. das "Äquinoktium" ist der Zeitpunkt, an dem der Tag genau so lang ist, wie die Nacht. Der Begriff Äquinoktium stammt aus dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus aequus für „gleich“ und nox für „Nacht“.

Im Laufe eines Jahres kommt es zu zwei Tagundnachtgleichen.
Die erste, oder auch primäre Tag-und-Nachtgleiche (Primaräquinoktium) markiert den astronomischen Frühlingsanfang.
Die zweite oder auch sekundäre Tagundnachtgleiche (Sekundaräquinoktium) markiert den astronomischen Herbstanfang.

Ein besonderes Phänomen der Tagundnachtgleiche:
Tag und Nacht sind exakt gleich lang, und zwar unabhängig davon, wo man sich auf der Erde aufhält und gleichzeitig beginnt auf der Nordhalbkugel dann der Frühling, und auf der Südhalbkugel der Herbst.

Sonnenaufgang um 6:24 Uhr MEZ; Sonnenuntergang um 18:35 Uhr MEZ.

Nach der Erlanger Ortszeit (11. Längengrad) war der Sonnenaufgang um 6:48 Uhr MEZ und der Sonnenuntergang um 18:55 Uhr MEZ

Wer von Ihnen auch die genaue Ortszeit seines Wohnortes und damit die Abweichung von der MEZ (Görlitzer Zeit 15. Längengrad) wissen möchte, kann dies erfahren unter:
https://www.urheimische-medizin.de/uhr/01-heimische-naturzeit.htm

Bitte beachten Sie, daß auch heute noch der menschliche Biorhythmus ausschließlich von der Sonne getaktet wird und keinesfalls von der Uhrzeit!

Die circadiane Rhythnik des Menschen: https://www.urheimische-medizin.de/uhr/02-Gesundheitlich-wichtige-Beispiele-fuer-circadiane-Rhythmen-beim-Menschen.htm


Zur anstehenden Uhr-Zeit-Verstellung am Sonntag, den 26. März 2017 kommt im folgenden Beitrag der Chronobiologe Till Rönneberg (LMU) zu Wort und sagt ganz klar: Die Sommeruhrenumstellung wirft uns teilweise drei bis vier Wochen zurück und stört den Körper bei der Anpassung der inneren Uhr an den früheren Sonnenaufgang.
http://www.epochtimes.de/gesundheit/ratgeber/schlafforscher-warnen-vor-gesundheitsschaeden-durch-zeitumstellung-a2071574.html
Daher kann und darf es nur eins geben: Abschaffung der MESZ (sog. "Sommer"-Zeit) und ganzjährige Beibehaltung der Normalzeit.

Nochmal eine Anmerkung: Die Normalzeit ist die Uhr-Zeit, die wir jetzt haben.

Die Winterzeit ist eine Jahreszeit - genauso wie die Sommerzeit und die Frühlingszeit sowie die Herbstzeit.

Der Physiklehrer Dr. Rueff hat für seine Schüler (und andere Interessierte) eine einfache, anschauliche Darstellung mit dazugehörigem Video erstellt zu dem Thema: "Wie kommen eigentlich unsere Jahreszeiten zustande?"
https://mathematik-sek1.jimdo.com/sch%C3%BClerseite-themenseiten/astronomie/die-jahreszeiten/



"Frühling ist die schöne Jahreszeit, in der der Winterschlaf aufhört und die Frühjahrsmüdigkeit beginnt".
Emanuel Geibel, deutscher Lyriker und Dramatiker, 1815 - 1884
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4 Kommentare
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Jost Kremmler aus Potsdam | 20.03.2017 | 13:15  
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Hubertus Hilgers aus Erlangen | 21.03.2017 | 08:51  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 23.03.2017 | 01:15  
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Hubertus Hilgers aus Erlangen | 25.03.2017 | 22:45  
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