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Datenschutz-Skandal bei Vodafone

Zwei Millionen Datensätze mit sensiblen Daten wie Name, Geburtstag und Bankverbindung sind in falsche Hände geraten. Jeder mag sich ausmalen, was damit für ein Schaden angerichtet werden kann.

Dass der Zugriff von einem Insider erfolgte, ist keine beruhigende Nachricht, im Gegenteil. Es zeigt, wie groß die Versuchung ist, sich an derartigen Datensammlungen zu bedienen.

»Der Datenschutz im Kundenmanagement muss ja unterirdisch sein«, konstatiert Andreas Kaßbohm, Spitzenkandidat der Piratenpartei Thüringen, »wenn es externen Mitarbeitern möglich ist, auf komplette Datenbanken mit personenbezogenen Klardaten zuzugreifen.«

Wilm Schumacher, Vorsitzender der PIRATEN Thüringen, ergänzt:
»Dieser Fall zeigt wieder einmal, wie gefährlich zentrale Datensammlungen sind. Aus diesem Grund lehnen wir die Vorratsdatenspeicherung auch ab. Mit der Vorratsdatenspeicherung werden ebenfalls riesige Datensammlungen angelegt – zudem über völlig unbeteiligte Menschen, die noch nicht einmal wissen, was alles über sie gespeichert wird. Dem Missbrauch ist so Tür und Tor geöffnet.«

Die PIRATEN setzen sich für die Vermeidung von Datensammlungen ein, damit genau solche Fälle nicht passieren.

Quellen:
[1] http://www.fr-online.de/wirtschaft/vodafone-datenk...
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