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10. Thüringer Bildungssymposium in Erfurt - Policat war dabei

Walburga Gründel-Syring, Plüschtier "Policat" und Steffen Gründel vor dem LG 1, Uni Erfurt.
 
Angebot für Besucher - Leseheft und Handreichung "Nina und der Fremde", auch der neue Flyer war dabei.
Erfurt: Universität | Das Präventionsprojekt für Kinder „Policat rät: Nicht nur Schokolade! Tatort: Bushaltestelle – Der erfolgreiche Einsatz einer Magnettafel mit einem Würfelspiel in Kindereinrichtungen im Altenburger Land“ war am Samstag, 12. Mai 2012 mit seinem Hingucker, der 150 cm großen Plüschkatze, beim Thüringer Bildungssymposium im Einsatz. Das Projektteam hatte sich bereits Ende 2011 mit einem Antrag über das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) um eine Teilnahme beworben. Es dauerte seine Zeit, bis ausreichend Bewerber vorhanden waren, um die Zulassung für diese hochkarätige Bildungsveranstaltung zu erreichen. Es folgten vorab Informationen an viele Bildungseinrichtungen und Vereine. Sogar der Bildungsausschuss des Thüringer Landtages wurde über dieses Angebot unterrichtet, und mehrere Mitglieder sagten ihre Unterstützung für diesen Workshop zu.

In Vorbereitung dieser Veranstaltung entstand vom Policat-Team im Februar 2012 extra ein „Flyer für Eltern und Pädagogen mit Hinweisen, bevor der Notruf 110 gewählt werden muss!“ Diese Information fasst kurz und knapp zusammen, was man bei einem verdächtigen Ansprechen von Kindern durch Unbekannte beachten sollte. Kostenfrei können diese Tipps unter www.policat.de heruntergeladen oder ausdruckt werden.

Nun war es soweit, das Plüschtier „Policat“ traf mit seinem Referententeam Walburga Gründel-Syring und Steffen Gründel am Samstag in der Uni Erfurt ein. Durch die ausgezeichnete Organisation fühlte sich das Team gut betreut und fand auch zeitnah kompetente Ansprechpartner.

Schnell war der Vortragsraum im Campus der Universität Erfurt mit Interessenten gefüllt. Auch zwei Sozialpädagogen von der Innova Altenburg zählten zu den Gästen. In einer 40-minütigen Präsentation wurde das Präventionshilfsmittel „Policat mit Magnettafel und Würfelspiel“ vorgestellt. Auch sorgten initiierte Rollenspiele für die Teilnehmer im Lehrraum für Bewegung.

Nachdem das Altenburger Projekt „Policat“ vorgestellt wurde, erfolgte durch die Teilnehmer eine lockere Diskussion u. a. über die Möglichkeiten der Präventionsarbeit, die Arbeit in „Frühe Hilfe“, die bemerkenswerte ehrenamtliche Arbeit des Weißen Ringes (Außenstelle Altenburger Land) und den in anderen Landkreisen ansässigen Kinderschutzbunden. Auch wenn die Kriminalitätsstatistik aufzeigt, dass die Anzahl der Täter aus dem Unbekanntenumfeld recht gering ist, waren die Zuhörer der Auffassung, dass das Hilfsangebot „Policat“ zur körperlosen Verteidigung geeignet und für diese Präventionsarbeit künftig auf jeden Fall auch weiter erforderlich ist. Wie es nach einem Symposium sein soll, so folgten auch viele Einzelgespräche zwischen Besuchern und beiden Referenten.

Zum Ende des Vortrages wurde das Nina-Lied vorgestellt. Dieses Lied komponierte der über die Thüringer Landesgrenze hinaus bekannte Musikpädagoge Rainer Püschel auf Vorlage des Drehbuches „Nina und der Fremde“ und ist ein musikalischer Renner bei den Kids. Das Lied „Wer kennt Nina“ kann jedermann unter http://www.rainerpüschel.de in der Musikbibliothek anhören und so kostenlos für seine individuelle Präventionsarbeit mit Kindern nutzen.

Momentan sind drei Plüschtiere und drei Magnettafeln im Altenburger Land unterwegs. Eine Tafel nutzt derzeit die Horteinrichtung der Altenburger Grundschule „Wilhelm Busch“ in Altenburg-Nord. Die weiteren zwei wurden durch das Altenburger Landratsamt für Kindergärten in den Dienst gestellt, so die Mitteilung des Referenten Steffen Gründel an die Zuhörer.
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