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Ein Herz für andere zeigen - 672,98 Euro zugunsten der gemeinnützigen Trägergesellschaft des Kinderhospizes

Die Schüler der Heinz-Sielmann-Grundschule haben ein tolles Engagement gezeigt und sich für todkranke Kinder eingesetzt. Foto: Müller
Heinz-Sielmann-Grundschule Niedersachswerfen engagiert sich für das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz

Niedersachswerfen/Tambach-Dietharz. Die Heinz-Sielmann-Grundschule in Niedersachswerfen engagiert sich seit vielen Jahren für das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz. Dazu führt die Schule jährlich einen eigenen Weihnachtsmarkt mit Programm durch. Dieser Erlös, sowie der aus einem Cafè, indem selbstgebackener Kuchen und Basteleien verkauft werden, wird gespendet. Hinzu kommt noch Geld, das aus einer Tombola stammt. In diesem Jahr kamen so 672,98 Euro zugunsten der gemeinnützigen Trägergesellschaft des Kinderhospizes zusammen.

„Meine Motivation anderen zu helfen, trage ich in mir, seitdem ich bewusst darüber entscheiden konnte. Also auch schon als Kind“, erinnert sich Schulleiterin Karin Sommer von der Heinz-Sielmann-Grundschule Niedersachswerfen. Daraus sei auch der Berufswunsch gewachsen, Lehrerin zu werden. „Seit 2007 erlebe ich diesen Aspekt als Schulleiterin noch viel bewusster. Die unglaubliche Entstehung des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschlands durfte ich von Anfang an miterleben. Der Einsatz des Geschäftsführers Klaus-Dieter Heber und das damit verbundene Mitgefühl und Engagement hat mich sehr emotional berührt“, erzählt sie weiter.

Bereits zur Eröffnung des Kinderhospizes in Tambach Dietharz hätten einige Kolleginnen und sie selbst die Möglichkeit genutzt, vor Ort die Einrichtung kennenzulernen. Den Wert der Nächstenliebe zu vermitteln, sei eine sehr wertvolle Aufgabe, die Karin Sommer in ihrer Schule gemeinsam mit dem Kollegium übernommen habe. Sogar im Schulprogramm sei dies mit der Formulierung „… ein Herz für andere zeigen zu können, Rücksicht zu nehmen und einander zu helfen“ festgeschrieben. Karin Sommer erinnert daran, dass besonders Kinder in sich tragen, anderen helfen zu wollen, insofern sie ernst genommen würden und ihnen dazu Gelegenheit gegeben werde.

„Auf diese Weise haben wir gemeinsam in unserer Schule mit Kindern, Eltern sowie Lehrern und Erziehern die Entscheidung getroffen, todkranken Kindern und ihren Familien mit unseren Spenden zu helfen. Wir möchten dazu beitragen, dass der wirklich schwere Weg für die Gäste des Kinder- und Jugendhospizes einerseits professionell und andererseits mit viel Einfühlungsvermögen begleitet werden kann. Seit 2008 spenden wir bereits jährlich“, bestätigt Karin Sommer.
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