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Glücklicher Ausgang einer Vermisstensuche

Heidi Götzl (50) mit ihrer Münsterländer-Mix-Hündin „Malici“ und Helga Götzl (45) mit ihrem Flächensuchhund „Fynn“ fanden die vermisste 69jährige Rentnerin aus dem BRK-Altenheim.
Die seit Montagabend vermisste Rentnerin aus dem BRK-Altenheim Erbendorf konnte am frühen Dienstagnachmittag aufgefunden werden.

Zu verdanken hat sie ihre glückliche Rettung der knapp zweijährigen Hündin „Malici“ und dem Umstand, dass sich ihre Besitzerin Heidi Götzl und ihre Schwester Helga von sich aus auf die Suche nach der Frau begeben hatten.

Die beiden Erbendorferinnen Heidi und Helga Götzl hatten am Dienstagvormittag eher durch Zufall von der abgängigen Frau erfahren. Beide sind Tierlehrerinnen am Institut Feltmann-von Schröder in Bayreuth. Die Institutsleiterin Gudrun Feltmann hat in mehr als vier Jahrzehnten die Ausbildung im Rettungshundewesen maßgeblich entwickelt. Unverzüglich machten sich die beiden Schwestern mit ihren Hunden Malici und Fynn auf die Suche nach der vermissten Frau. Nach mehr als 12 Stunden im Freien, bestand dafür höchste Eile. Die knapp zweijährige Malici hat noch nicht einmal eine Prüfung abgelegt.

Routiniert durch ihre jahrelange Erfahrung als Ausbilderin für Rettungshunde setzte Heidi Götzl die Münsterländer-Mix-Hündin Malici beim Verschwindepunkt am Altenheim an. Ihre Schwester Helga setzte ihren Rettungshund Fynn derweil auf der freien Fläche an. Der 4jährige Shepherd-Labrador -Mix ist ein fertig ausgebildeter Flächensuchhund.

Die jüngere Malici nahm die Fährte auf und verfolgte diese schnurstracks bis zu einem kleinen Waldstück am Galgenbach. Hier zeigte der Münsterländer-Mix seiner Hundeführerin an, dass er etwas gefunden hat. Heidi Götzl: „Malici kam ganz aufgeregt zurück und holte sich ihren Futterbeutel. Damit zeigt sie mir, dass sie jemanden gefunden hat“. Und tatsächlich nach wenigen Schritten fand Heidi Götzl die völlig entkräftete Frau im dichten Gestrüpp. Sofort leistete sie Erste Hilfe. Unterdessen war auch ihre Schwester Helga hinzugekommen und beide betreuten die Frau bis zum Eintreffen des mittlerweile verständigten Rettungsdienstes.

Mit starker Unterkühlung wurde die 69jährige in ein Krankenhaus verbracht. Der Auffindeort war kaum mehr als 500 Meter vom Altenheim entfernt.

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