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Zweite Fastenpause an der Mittelschule Meitingen

Liebevoll berühren sich Menschen unterschiedlicher Herkunft beim diesjährigen Misereor - Hungertuch.
Sich vom Leben berühren lassen

Meitingen: rogu
Die Schülerbibliothek war wieder gut gefüllt. An der Mittelschule Meitingen lud Konrektorin Rosmarie Gumpp zur zweiten Fastenpause ein. Die Schüler sollten sich gedanklich damit auseinandersetzen, wen und was sie heute schon berührt haben. „Kann ich mich noch an meine Gefühle bei der Berührung erinnern“? Auf dem Boden lag das diesjährige Fastentuch der Aktion Misereor. Es greift ein afrikanisches Sprichwort auf: Ich bin, weil du bist – und du bist, weil wir sind“. Die Menschen sind miteinander verbunden und aufeinander angewiesen, sie leben aus und durch Beziehungen. Dies drückt der Künstler Chidi Kwubin aus Nigeria aus, indem er zwei Menschen zeigt, die sich über einen Zwischen-Raum, eine Grenze hinweg berühren. Die Distanz zwischen diesen beiden Menschen wird durch den tiefen, respektvollen Blick und die Berührung zur Nähe. Rosmarie Gumpp fragte: „Mit wem können wir uns diese Berührung, wie wir sie auf dem Hungertuch sehen, nur schwer vorstellen?“ Dass Jesus keine Berührungsängste aufwies, wurde aus einer Stelle des Lukasevangeliums verdeutlicht. Hier wäscht eine Sünderin mit ihren Tränen Jesus die Füße und trocknet diese mit ihren Haaren. In den Fürbitten baten die Schüler um vorurteilsfreie Begegnungen über Grenzen hinweg. Beim Hinausgehen konnten sich die Buben und Mädchen noch einige Tropfen Hautöl schenken lassen, um ganz selbstverständlich mit sich selbst in Berührung zu kommen. Lehrerin Andrea Halder begleitete die Lieder dieser Fastenpause mit ihrer Gitarre.
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2 Kommentare
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Eugen Hermes aus Bochum | 03.03.2018 | 10:38  
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Rosmarie Gumpp aus Ellgau | 03.03.2018 | 10:51  
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