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Vormittagswanderung zu den Schnarcherklippen

Die südwestliche (größere) Schnarcherklippe
Elend: Schnarcherklippen | Bevor wir unseren müden Knochen eine Entspannung in der tollen Kristall Therme „Heißer Brocken“ Altenau gönnten und nach Quedlinburg weiterreisten schnell noch eine

Abschiedswanderung zu den Schnarcherklippen und ins romantische Elendstal der Kalten Bode

Man kann die Tour sowohl von Schierke als auch Elend beginnen.
Wir parkten gebührenpflichtig am Denkmalplatz in Elend (505 m). Vorbei an der kleinsten Holzkirche des Harzes führte westlich der kalten Bode ein Fuhrweg in den Wald. Hier galt es zwischen vielen Varianten zu entscheiden. Wir wählten die sehr steile, leider schlecht ausgeschilderte Variante durch einen Fichtenwald über den Barenberg (696 m). Auf diesem, mit Stempel 20 der Harzer Wandernadel wurden wir mit schönen Ausblicken belohnt.
Weniger anstrengend ging es durch einen romantischen Mischwald weiter zur eindrucksvollen, zweitürmigen Granitfelsformation der Schnarcherklippen (671 m).
Bei Wind aus südöstlicher Richtung sollen die Klippen eigenartige Geräusche erzeugen; wir konnten aber kein Schnarchen hören; obwohl ich am größeren Turm von Südwesten durchaus wieder Fabelwesen deutete.
Während der etwas Größere erfahrenen Klettern vorbehalten ist führen auf den kleineren Felsen wieder steile Leitern und Treppen. Da die wollsackverwitterten Felsen stellenweise noch mit Schnee und Eis bedeckt waren, war trotzdem Vorsicht angebracht. Bei etwas besserem Wetter wäre man mit einer grandiosen Aussicht bis zum Brocken belohnt worden. Zumindest war aber noch das fast schneefreie Schierke mit Erdbeerkopf und Leistenklippen sowie der Wurmberg erkennbar.

Eine Besonderheit der Klippen ist die Ablenkung der Kompassnadel aus ihrer Nordrichtung aufgrund des Vorkommens von Magnetit im Gestein. Das soll Johann Wolfgang von Goethe auf seiner dritten Harzreise im September 1784 auch bemerkt haben. Aber mit Stempel 14 der Harzer Wandernadel wurde er damals noch nicht belohnt.

Wer will kann an den Mauseklippen vorbei weiter nach Thale wandern. Wir aber stampften erstmalig bei unseren Wanderungen durch zum Glück festgestampften Schnee steil bergab Richtung Kalter Bode.
Hier hätten wir auf einer für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straße zurück nach Elend laufen können.
Doch wir wählten den viel reizvolleren „Teufelsstieg“ Dieses Tal der Kalten Bode soll Goethe zur Walpurgisnacht in „Faust“ Teil 1 angeregt haben. Am Weg konnte man an mehreren Tafeln so auch etwas Kunst genießen.
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4 Kommentare
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 04.03.2019 | 12:26  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 04.03.2019 | 13:23  
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Romi Romberg aus Berlin | 04.03.2019 | 17:11  
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Werner Szramka aus Lehrte | 04.03.2019 | 18:41  
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