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Erhoffte Winterwanderung im Nationalpark Harz zum Ottofelsen

steiler Aufstieg auf den 36 m hohen Ottofelsen
Wernigerode: Ottofelsen | 20.2.2019 Einen Tag vorher hatte mir snowplaza.de/ noch für Schierke 45 cm Schnee am Berg und 5 cm im Tal in Aussicht gestellt (genauso wie für den heutigen Tag).  Doch außer Schneeresten von Schneepflügen war kein weiterer Schnee zu sehen (den sahen wir nur einen Tag später sehr reichlich im westlichen Hochharz).

Wir begannen unsere Ringwanderung am Wanderparkplatz der Drei-Annen-Hohne (543 ü. N N). Zunächst ging es auf dem Eschwegeweg, den zeitweilig auch der "Ilsetaler" Wanderbus wählt, vorbei am Naturerlebniszentrum Hohnehof Richtung Gasthaus Plessenburg.
Was uns bald unangenehm auffiel, waren Unmengen umgestürzter Fichten, offensichtlich noch Opfer des Sturmtiefs "Friederike" vom 18.01.2018.
Hier trifft der Begriff „Steinharz“ voll ins „Schwarze“, denn auf der gesamten Wanderung kamen wir oft an Felsgruppen und Steinmeeren vorbei.
Bei den bizzaren Hohensteinklippen (656 m) bogen wir recht auf einen schmalen Pfad bergab Richtung Steinerne Renne ab.

Nach ca. .1 km erreichten wir den Abzweig zum Ottofelsen, unserem Tagesziel. Dabei handelt es sich um eine etwa 36 m hohe und seit 1964 als Naturdenkmal ausgewiesene Granit-Felsformation. Er wurde nach Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode benannt Der Ottofelsen weist die für Granit typische Wollsackverwitterung auf.
Der Aufstieg auf einen den Granitfelsen erfordert schon etwas Kraft und Konzentration, denn er ist nur über eine sehr steile Treppe möglich. Die Mühe wurde aber durch eine grandiose Aussicht belohnt. Wir konnten unseren Blick bis zum Brocken (dieser natürlich noch schneebedeckt), nach Wernigerode und weit in das nördliche Harzvorland hinein schweifen lassen.
Natürlich belohnten wir uns auch mit dem Stempel Nr. 27 der Harzer Wandernadel. Um die Felsen aus verschiedenen Richtungen zu betrachten, kletterte ich zur Unruhe meiner Frau natürlich noch ein wenig herum; dass es sich gelohnt hat, beweisen wohl die Fotos.
Obwohl der Ottofels zu den schönsten und beliebtesten Aussichtsfelsen im Harz gehört, begegneten uns an diesem Tag nur drei Wanderer.
Zurück an den Abzweig wählten wir den tiefer gelegenen Waldweg Richtung Gasthof Drei-Annen-Hohne. Dieser, als auch das Hotel daneben schien geschlossen.
Zum Trost dampfte aber eine einzelne Dampflock Richtung Bahnhof Drei-Annen-Hohne.
Als wir diesen auf reizvollen Waldwegen nach ca. 45 Minuten erreichten, standen dort gleich zwei Dampflockzüge abfahrbereit, ein sehr schön dampfender Abschluss dieses erlebnisreichen Tages.
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6 Kommentare
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Peter van Rens (aka Peb) aus Oberhausen | 03.03.2019 | 19:35  
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Romi Romberg aus Berlin | 03.03.2019 | 20:46  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 03.03.2019 | 21:45  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 04.03.2019 | 07:34  
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Adolf Klesla aus Naumburg (Saale) | 04.03.2019 | 10:01  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 04.03.2019 | 11:52  
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