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Flüchtling, Zuwanderer, Parallelgesellschaft

Flüchtlinge sind Zuwanderer. Zuwanderer bilden gern Parallelgesellschaften. Parallelgesellschaften sind die Quelle von Unruhen. Steht Deutschland vor besonderen Problemen, vielleicht vor „Rassen“-Unruhen? Gibt es in Deutschland bereits Parallelgesellschaften? Wie entstehen Parallelgesellschaften? Welche demographischen Folgen haben Parallelgesellschaften?

Hier bei mir in meiner Heimat leben Deutsche, die sprechen deutsch, wenn auch bisweilen in Mundarten, die ich nur schlecht oder gar nicht verstehe. Irgendwo da weit weg soll es Chinesen geben, die sprechen angeblich chinesisch und wohnen in China, ihrem Land, ihrem Staat. Etwas näher liegt Frankreich, da leben Franzosen, die sprechen französisch. Und noch in vielen anderen Ländern leben die Einwohner dieser Länder und sprechen die Sprachen dieser Länder. Parallel leben also in verschiedenen Ländern, Staaten, ganz verschiedene Menschen, die ganz verschiedene Sprachen sprechen. Alles zeitgleich, also parallel, aber es sind keine „Parallelgesellschaften“. Nur wenn wir die Ländergrenzen, die Grenzen der Staaten, aufheben und daraus einen einzigen Staat machten, dann wären dies alles Parallelgesellschaften in diesem fiktiven Staat.
Parallelgesellschaften gibt es, das ist die Definition, nur innerhalb eines Staates. Könnte es in Deutschland Parallelgesellschaften geben? Können: JA! Gibt es bereits in Deutschland Parallelgesellschaften? JA!
Wie entstehen Parallelgesellschaften?
Ein einzelner (männlicher) Flüchtling wird allein durch das Überschreiten der deutschen Staatsgrenze und seiner Absicht, sich hier für einige Zeit aufzuhalten, zum (männlichen) Zuwanderer, er ist ein (männlicher) Mensch. Um sich fortzupflanzen, zu reproduzieren, braucht er eine (weibliche) Person, eine Personin, eine Menschin, die kann nun eine (weibliche) Deutsche (nicht Deutschin!) oder eine (weibliche) Flüchtlingin, die zur (weiblichen) Zuwanderin mutiert ist, sein. - So viel zur Beruhigung der kreischenden „Innen“.
Der Flüchtling, der Zuwanderer entscheidet durch die Wahl seines Partners darüber, ob er sich integrieren will oder den Anfang einer Parallelgesellschaft gründen will. Gehört der Partner zum Volk, der Population, des Einwanderungsstaates, zum Beispiel Deutschland, dann hat er sich für die Integration entschieden. Entscheidet sich der Flüchtling, der Zuwanderer, für einen Partner seines Volkes, seiner Ursprungspopulation, dann begründet er damit den Anfang einer Parallelgesellschaft. Trifft seine Wahl aber auf einen anderen Zuwanderer, dann kann auch dies zum Anfang einer (anderen) Parallelgesellschaft führen.
Damit Parallelgesellschaften auf Dauer bestehen können, müssen sie sich selbst reproduzieren oder ständig von außen einen Personennachschub erhalten, der allerdings kann durch Grenzkontrollen leicht unterbrochen werden.
Soweit die Demographie der Parallelgesellschaft – und die Demographie rechnet nicht in Tagen oder Jahren, sondern nur in Generationen.
Wodurch grenzen sich Parallelgesellschaften ab?
Zunächst durch die Sprache. Deutsch wird für die Zuwanderer stets eine Fremdsprache sein. Selbst wenn der Zuwanderer gut spricht, vielleicht sogar ein fehlerfreies bühnenreifes Deutsch spricht, wird er mit seinem aus der Heimat kommenden Partner, der weniger gut deutsch spricht, dann in seiner Heimatsprache sprechen, also außer Haus deutsch, in seiner Wohnung die Heimatsprache. Und seine Kinder lernen neben Deutsch ebenfalls die Heimatsprache. Die Sprache ist also ein typisches Abgrenzungsmerkmal einer Parallelgesellschaft.
Ein anderes Merkmal der Abgrenzung ist die Religion. Je weiter man von der Heimat entfernt ist, je weniger Menschen seiner Gruppe es in seinem Umfeld gibt, um so mehr verbindet die gleiche Religion. Das gilt zunächst für die Religion – Christen, Moslem, Juden – als Oberbegriff. Wenn sich diese Religion in Richtungen aufgespalten hat, dann ist die jeweilige Untergruppe (katholisch, evangelisch) ein weiteres Abgrenzungsmerkmal. Die Ein-Gott-Religionen lehren die Intoleranz: „Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst nicht andere Götter haben neben mir ...“ und „Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde“, kein Wunder, dass der Mensch wie Gott sein will, also intolerant ist. (Über die Frage, ob es nicht richtiger heißen müsste: „und der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde“ mögen andere nachdenken.)
Ein wichtiges Merkmal ist die Kultur. Woran bin ich von Kind an gewöhnt, mein Verhalten auszurichten? Dominiert ein Geschlecht und wenn, welches? Dominiert das Alter? Dominiert ein bestimmtes Rechtsempfinden (Blutrache, Ehrenmord)? Wer bestimmt, wer als Partner gewählt werden darf oder schreibt den Partner sogar direkt vor? Wir Deutsche sind über derartige abwegige Kulturen selbstverständlich haushoch erhaben. Aber die Wahrheit sieht anders aus. Unser so gutes BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) schrieb noch bis vor wenigen Jahrzehnten vor, dass die Frau nur mit Zustimmung ihres Mannes arbeiten gehen darf und sie hatte ihrem Mann zu folgen. Gleichgeschlechtliche Beziehungen waren verboten und strafbar (die Urteile gelten heute noch). Geschlechtsverkehr und Schwangerschaft ohne Ehe werden noch heute von der (katholischen) Kirche abgelehnt. Verhütung wird von der Kirche abgelehnt, Abtreibung ist in Grenzen sogar strafbar, Information darüber auch, wie wir gerade heute in der Zeitung lesen können. Unsere Kultur ist keineswegs besser, als die der Zuwanderer, sie ist nur anders.
Geheiratet, reproduziert, wird vornehmlich in der gleichen Gruppe. So erhalten sich die Parallelgesellschaften – und bei uns die Gebiete mit vornehmlich evangelischer oder katholischer Bevölkerung. Auch das sind nichts anderes als Parallelgesellschaften. Deutschland, du bist nicht besser als andere.
Wie sich all diese Abgrenzungen auf die Demographie Deutschlands auswirken, muss einem eigenen weiteren Beitrag vorbehalten bleiben.

25.11.2017
Hermann Müller
Bentierode
Bentieröder Bruch 8
D-37574 Einbeck
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9 Kommentare
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 25.11.2017 | 16:22  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 25.11.2017 | 16:30  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 25.11.2017 | 16:44  
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Fred Schmidt aus Laatzen | 25.11.2017 | 16:50  
21.873
Kurt Battermann aus Burgdorf | 25.11.2017 | 17:01  
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Kurt Battermann aus Burgdorf | 25.11.2017 | 17:01  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.11.2017 | 04:23  
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Hermann Müller aus Einbeck | 26.11.2017 | 08:11  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.11.2017 | 08:31  
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