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"Künstlerfreundschaften": Eine Ausstellung in der Galerie im Ahart Atelier Eichstätt

Wann? 13.07.2018 19:00 Uhr bis 11.08.2018 00:00 Uhr

Wo? Galerie im Ahart Atelier, 85072 Eichstätt DEauf Karte anzeigen
Pastellmalerei von Shoshanna Ahart
 
"Gigantoraptor" von Andreas Karlstetter
 
Skulptur von Ariana Keßler
Eichstätt: Galerie im Ahart Atelier | Zum ersten Mal seit der Eröffnung ihrer Galerie im Jahr 2015 haben Shoshanna Ahart und Andreas Karlstetter drei Künstlerinnen aus der Umgebung eingeladen, um mit ihnen in der Galerie im Ahart Atelier auszustellen. Obwohl sie mit unterschiedlichen Materialien arbeiten, teilen Susanne Pohl, Ute Patel-Mißfeldt und Ariana Keßler die gleiche Leidenschaft und das Interesse am künstlerischen Prozess mit ihnen. Alle haben eine gewisse Professionalität im Umgang mit den jeweiligen künstlerischen Medien entwickelt und Shoshanna und Andreas freuen sich die Radierungen von Frau Susanne Pohl, die Papierskulpturen von Frau Patel-Mißfeldt und die Steinskulpturen von Frau Arianna Keßler ausstellen zu dürfen. Ahart und Karlstetter zeigen ebenfalls ihre Arbeiten in Pastellmalerei und Bleistiftzeichnungen.

Das Künstlerpaar Shoshanna Ahart und Andreas Karlstetter lebt und arbeitet seit 2003 in Eichstätt. Andreas, gebürtiger Passauer, ist Fachbetreuer für Kunst am Gabrieli-Gymnasium. Shoshanna kommt aus Washington DC und ist Dozentin für Malerei an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und vollzeitige, freischaffende Künstlerin. 2015, nach 3-monatigen Renovierungsarbeiten verwandelte das Ehepaar das frühere Apartment im Erdgeschoss ihres Hauses in einen Galerieraum. Beide Künstler sind von Eichstätt und seiner Geschichte inspiriert.

Öffnungszeiten
Mittwoch & Freitag, 14.30 - 18.00 Uhr
Samstag 10.00 - 13.30 Uhr
und bei Voranmeldung 08421-935484

Galerie im Ahart Atelier
Am Graben 34, Eichstätt
Telefon: 08421-935484


KÜNSTLER IN DER AUSSTELLUNG:

Ute Patel-Mißfeldt
Geboren im Bremerhaven
• Grafische Ausbildung
• Kulturpreisträgerin in Neuburg
• Kunst und Kulturpreisträgerin des Altmühltals
• Ausstellungen weltweit u.a. Wanderausstellung mit dem Goetheinstitut durch die USA
• Autorin von 42 Fachbüchern

Techniken: Aquarell, Pastell, Zeichen, Seide, Papier
Themen: Karikaturen, Buchillustrationen, Blumen, Landschaften, Porzellandesign, Modedesign

Dozentin an diversen Universitäten und Fachhochschulen in verschiedenen Ländern. Veranstalterin der weltgrößten Hut Schau. 10 Jahre Intendantin der Österreichischen Donaufestwochen. Berichte in ARD-2DF-WDR-NDR-ORF-BR-SWR-

In der Ausstellung zeigt sie Papierskulpturen in den Farben Schwarz, Weiß und Gold. Als Thema hat sie die Renaissance gewählt. Die circa 40 cm hohen Figuren sind ausschließlich aus diversen verschiedenen Papiersorten entstanden. Die filigranen Spitzenkragen und Manschetten so wie Unterröcke sind z. B. aus Butterbrot Pergament-Papier. Das Papier hat sie wie Stoff behandelt u.z. Teil wie normale Schnittmuster zusammengefügt. Die Perlenkette bekam Perlen aus Tempotaschentücher. Die Quasten hängen an langen hauchdünn geschnittenen Bändern.

Ariana Keßler

Die in Bamberg und Eichstätt beheimatete, freischaffende Künstlerin arbeitete schon während ihres Archäologiestudiums mit den unterschiedlichsten Materialien.

In den 80er Jahren waren es Edelstahl, Kork, Leder, Kautschuk sowie Halbedelsteine (Schmuckdesign), Kupfer (Treibarbeiten) und Karton (Grafik). Neben Aufträgen im Bereich der Schauwerbegestaltung kamen vorwiegend mit Acryl handbemalte, textile Einzelstücke dazu. Seit 2010 ist sie auf der weltgrößten Hutmesse „Mut zum Hut“ in Neuburg an der Donau vertreten.

Neben der farblichen gewann zunehmend die handwerkliche Bearbeitung von Holz an Gewicht; diese führte die Künstlerin zur Holzbildhauerei. Es entstanden auch Großskulpturen bis 5m, sowohl für Ausstellungen als auch verbleibend im öffentlichen Raum.

Die promovierte Mittelalterarchäologin, die sich bis dato alle Techniken weitgehend autodidaktisch angeeignet hat, lernte seit 2009 bei dem bekannten Bamberger Bildhauer und Maler Reinhard Klesse. Am 5. November 2013 wurde ihre bisher größte Arbeit, der Schwedenschimmelplatz in Ingolstadt, eingeweiht.

Ariana Keßler zeigt im Rahmen der Ausstellung „Künstlerfreundschaften“ in der Galerie im Atelier Ahart Eichstätt zwei ihrer funktionalen Skulpturen – Vogeltränken aus Kaldorfer Jura bzw. Wachenzeller Dolomit.


Susanne Pohl

Geboren im Neuburg a.d. Donau
• Ausbildung in Radiertechniken bei Tadeusz M. Siara aus Polen, Katowice
• Leitung der Druckwerkstatt in der Malschule Chamäleon, Neuburg
• Freischaffende Künstlerin in Neuburg /Do, vertreten durch die Galerie Welz, Salzburg
• Schwerpunkt: Radierung

Susanne Pohl stellt seit 1990 in Deutschland aus und wird durch die Galerie Welz in Salzburg vertreten. Beispiele für jüngere Ausstellungen:
• 2017 Beteiligung an der Druckgrafikbiennale Jerewan, Armenien
• 2018 Juni Kunstmesse Ingolstadt mit zahlreichen Radierungen

Technik:
Susanne Pohl arbeitet mit ausgefeilten Techniken der Strichätzung und Aquatinta

Kommentare zum Werk:
Die Landschaften in den Radierungen von Susanne Pohl sind Szenarien abseits des Tagesgeschehens, zu zeitlosen Stimmungen verdichtet.

Andreas Karlstetter

Der gebürtige Passauer studierte von 1995 bis 2001 Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und absolvierte sein Referendariat für Lehramt am Gymnasium von 2001 bis 2003 an verschiedenen bayrischen Schulen.
Seit 2003 unterrichtet er Kunst am Gabrieli-Gymnasium/Eichstätt und übernahm dort 2009 die Funktion des Fachbetreuers. Außerdem ist er seit 1998 Leiter der Malaktion (Sommermalkurs) im Oberpfälzer Künstlerhaus.
Sein Interesse an Anatomie und detailgetreuen paläontologischen Zeichnungen brachte ihn 2006 in engem Kontakt mit dem Juramuseum Eichstätt, wo er 2008 seine erste Einzelausstellung „Die Inselbewohner des Solnhofener Archipels“ zeigen konnte. Die Ausstellung zeigte Rekonstruktionen des jurazeitlichen Lebens im Eichstätter Raum und entstand unter wissenschaftlicher Beratung durch das Jura-Museum.
2015 folgte die Ausstellung „Saurier mit Hirn und Hand“ ebenfalls im Jura-Museum, welche sich mit den Maniraptoren, einer speziellen Gattung kleiner Raubsaurier, befasste.
Andreas Karlstetter beteiligte sich an zahlreichen Künsteraufenthalten wie dem Mecklenburgischem Künstlerhaus Schloss Plüschow, Bordenneuve in Bechat, Frankreich und La Porte Peinte in Noyers, Frankreich.

Shoshanna Ahart

Geboren im Tiffin, Ohio (USA); aufgewachsen in Urbana, Illinois (USA)
• Marietta College, Marietta, Ohio – Kunst- und Graphikstudium, Graduiert in 1984: Bachlor of Arts, Art (Meisterschülerin)
• American University in Washington, DC – Studium der Malerei: Graduiert in 1990: Master of Fine Arts, Malerei
• 1990-2003 arbeite als freischaffende Künstlerin in Washington, DC (USA)
• Seit 2006 Lehrauftrag an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Malerei)

Shoshanna Ahart erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie: Ludwig Vogelstein Award for the Visual Arts,
Brooklyn, New York; CAVA Fellowship (Stipendium) von der National Foundation for Advancement
in the Arts, Miami Beach, Florida; 1994 & 2000 Kunstpreis der Stadt Washington, DC; Kunst und
Kulturpreis 2015, Sulz-Altmühltaler Kunstfreunde, Beilngries, Bayern.

Technik
Als Plein Air Malerin arbeitet Ahart in Blöcken von 4 Stunden und kehrt über den Zeitraum von einigen Tagen immer wieder an denselben Ort zurück, um eine gewisse Lichtsituation und Stimmung einzufangen. Ausgebildet als Ölmalerin begann Shoshanna 1992 in Pastell zu arbeiten. Pastell hat nun Ölfarbe als ihr bevorzugtes Medium ersetzt. Ahart verwendet hauptsächlich weiche Pastelle auf schwerem Pastellpapier mit rauer Oberfläche.

Shoshanna Ahart ist Mitglied der Degas Pastel Society (eine professionelle, internationale Künstlerorganisation für Pastellmaler), der Pastel Society of America und der Münchener Künstlergenossenschaft. Sie hatte Künstleraufenthalte in Frankreich, Deutschland und in den USA. Sie zeigte Bilder in zahlreichen Ausstellungen in den Vereinigten Staaten, in Deutschland und in Österreich.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 07.07.2018
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