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Großes Jubiläumskonzert des Akkordeon-Club-Eichenau e.V. (ACE)

Die versammelten ACE-Spieler mit ihren Dirigenten freuen sich über den großen Publikumsapplaus
Der Akkordeon-Club-Eichenau e.V. (ACE) hat am Samstag, 02.04.2011, in der voll besetzten Turnhalle der Starzelbachschule mit einem großen Jubiläumskonzert sein 40-jähriges Bestandsjubiläum gefeiert. Der herrliche Frühlingstag stand Pate für einen denkwürdigen Abend.

Die musikalische Eröffnung übernahm das wieder erstarkte Jugendorchester unter der Leitung von Niko Hartl. Obwohl ein Teil der jungen Akkordeonisten sich erst seit kurzem im Orchesterspiel übt, vermochte die geleistete Aufbauarbeit um so mehr zu beeindrucken. Sabine Canditt, die 1. Vorsitzende des ACE, gab einen kurzen Abriss über die ereignis- wie erfolgreiche Geschichte des Akkordeon-Clubs, der am 04.02.1971 von 10 Gründungsmitgliedern unter dem Vorsitz von Bernhard Mattern aus der Taufe gehoben wurde, und seitdem im kulturellem Leben von Eichenau und weit darüber hinaus einen festen Platz einnimmt. Mit herzlichem Beifall wurden die beiden anwesenden Gründungsmitglieder, Frau Ingrid Strasser und Herr Hans Hönninger, begrüßt. Als kleine Überraschung - und unerkannt für die Zuschauer - vervollständigte Frau Wimmer das Trio der Gründungsmitglieder.

Eine Premiere erlebten die Konzertbesucher bei der Begrüßung durch Bürgermeister Jung, der seine Glückwünsche in ausgefeilter Gedichtform zum Besten gab (erstmals auf Hochdeutsch, wie er betonte, und nicht auf Bayrisch).

Das NOVAorchestra unter der gekonnten Stabführung von Eliseo Grappasonno begann seine musikalischen Darbietungen mit der „Suite für Akkordeonorchester“ des Kroaten Rudolf Bruci. Nicht umsonst erspielte sich das Orchester bei internationalen Wettbewerben letztes Jahr in Innsbruck und Prag damit Spitzenplätze. Mit dem harmonisch farbigen Walzer aus der „Serenade E-dur op.22“ des Böhmen Antonin Dvorak ging es weiter. Beim melancholischen „Adios Nonino“ von Astor Piazzolla zeigte das NOVAorchestra eine weitere Facette seines vielseitigen Könnens, bevor es schließlich mit der heroischen Ouverture zu „Egmont“ von Ludwig van Beethoven sein offizielles Programm abschloss, und mit dem 3. Satz aus der „Sinfonietta“ von Rudolf Bruci als Zugabe den Kreis zum Anfang abrundete.

Dass der ACE nicht nur den Umgang mit Musik beherrscht, sondern auch auf kulinarischem Gebiet Erhebliches zu bieten hat, wurde in der Pause mit einem vielfältigen Buffet beeindruckend unter Beweis gestellt.

Entsprechend gestärkt ging es in den beschwingten zweiten Teil mit dem Thema Filmmusik, souverän dargeboten von der Akkordeon-Big-Band unter der Leitung von Niko Hartl. Die wohlvertraute Titelmusik zu „Derrick“ von Les Humphries fand ebenso großen Anklang wie die „James Bond Concert Suite“. In den „Classic movies“ wurde auf Filme bezug genommen, die klassische Musik von Boccherini, Mozart und Ravel verarbeiten. Bei Mikis Theodorakis‘ „Zorba’s Dance“ griff Niko Hartl selbst zur Gitarre, und konnte damit das Publikum sogar zum Mitklatschen bewegen, bevor sich die Big-Band mit „Flashdance (What a feeling)“ und dem „River-Kwai-Marsch“ verabschiedete.

Mit dem musikalischen „Dankeschön“, gemeinsam dargeboten von allen drei Orchestern, bedankte sich der ACE bei seinem treuen Publikum, und entließ es mit diesem beeindruckenden Bild der großen Gemeinsamkeit nach einem unvergesslichen Konzert.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin fürstenfeldbrucker | Erschienen am 15.04.2011
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