Anzeige

Risiken von Fracking nicht hinnehmbar

BI Fracking freies Hessen,
BI für ein lebenswertes Korbach,
BUND Waldeck-Frankenberg.

Gemeinsame Pressemitteilung.


Risiken von Fracking nicht hinnehmbar


Die Gutachten des Bundesumweltamtes sowie des Landes Nordrhein-Westfalen liegen seit September 2012 vor. Auch sie belegen die bereits durch andere Studien aufgezeigten, mit der Aufsuchung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgas verbundenen erhebliche Risiken und Gefahren.

Auch während der Anhörung des hessischen Umweltausschusses zu diesem Thema wurden die bestehenden Risiken dieser Technologie bestätigt.

Die hessischen Parteien erklärten übereinstimmend, dass der Schutz von Mensch und Umwelt die höchste Priorität hinsichtlich der zu treffenden Entscheidung hat.

„Wenn dieses parteiübergreifende Bekenntnis zu dem Schutz von Mensch und Umwelt ernst gemeint ist, muss es jetzt zu einer konsequenten Versagung der Erlaubnis für die Aufsuchung von unkonventionellem Erdgas in Nordhessen führen. Bereits während der Aufsuchung soll gefrackt werden und spätestens im Rahmen der Gewinnung wird gefrackt. Was soll also die Verschiebung einer Debatte über jetzt schon bekannte Faktoren?“ sagt Harald Rücker von der Bürgerinitiative für ein lebenswertes Korbach. Und er ergänzt: „Schließlich birgt diese Technik das Risiko, für Generationen unser Grundwasser zu vergiften – irreparabel!“

Henner Gröschner von der Bürgerinitiative Fracking freies Hessen glaubt, dass die Parteien diesen konsequenten Schritt erst dann vollziehen, wenn Ihnen deutlich wird, wie sehr die Menschen im Lande diese Risikotechnologie ablehnen. Er sagt: „Unserer Bürgerinitiative sind in kurzer Zeit 2800 Menschen beigetreten und es werden noch viel mehr werden. Diese Empörung der Menschen müssen die Politiker zur Kenntnis nehmen“.

Ein weiterer Verbündeter der Fracking Gegner, Rudolf Schäfer, Sprecher vom BUND Hessen und Waldeck-Frankenberg, hält die Aussage für untragbar, dass die geschlossene Ablehnung von Bürgern, Gemeinden, Landkreisen und der Regionalversammlung nicht ausreichen soll, dieses Vorhaben zu stoppen. Er ist sich sicher: “Sollte gegen den Widerstand aller Betroffenen, dieses Projekt weiter durchgesetzt werden, gibt es eine Reihe von Ansatzpunkten, dagegen zu klagen. Darüber hinaus wird es zum Thema in den kommenden Wahlkämpfen.“

Die Gruppierungen, die Widerstand gegen Fracking in Nordhessen organisieren, haben eine verstärkte Zusammenarbeit vereinbart und rechnen weiterhin mit großer Unterstützung aus der Bevölkerung.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.