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"Nie wieder Fukushima - Atomanlagen jetzt abschalten!"

Aus Anlass des zweiten Fukushima-Jahrestages forderten bundesweit ca. 28000 Menschen einen schnelleren Atomausstieg.
In Niedersachsen hatte ein Aktionsbündnis aus Anti-Atom- und Umweltinitiativen
zur Grohnde-Kampagne aufgerufen.
Nach einer Katastrophen-Simulation am Atomkraftwerk Grohnde wurde der Bereich im Radius von etwa 40 Kilometer um den Reaktor am Samstag zum Sperrbezirk erklärt.

Um zu zeigen, welche Ausdehnung ein schwerer Unfall am Atomkraftwerk haben könnte, fanden an über 200 Streckenpunkten am Rande des Sperrbezirks vielfältige symbolische Aktionen statt, z.B. Verteilung von Jodtabletten, Dekontaminationsstationen, Lebensmittelkontrollen, Flüchtlingstrecks.

Die Atomkraftgegner aus Waldeck-Frankenberg wurden in der Gemeinde Gladebeck, im südlichen Niedersachsen, in die Aktionen mit eingebunden.

In größeren Städten am Sperrgebiet fanden geschlossene Menschenketten statt.
Wir fuhren anschließend zur Abschlusskundgebung nach Göttingen.

"Angesichts dieser Aktion kann niemand mehr sagen, das Thema Atomenergie sei erledigt. Das AKW Grohnde und der mangelnde Katastrophenschutz ist mehr denn je im Gespräch," erklärten die Veranstalter.
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