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Windmühle Eckartsberga

  Eckartsberga: Mühle | Eine einzigartige Mühle für den deutschen Raum ist in Eckartsberga zu bewundern.

Statt mit Flügeln wird die Windkraft hier mit Hilfe eines Windrades genutzt, dieses sieht man sonst nur im Mittelmeer-Raum.

Bei unserem Besuch im Mai 2006 war die Renovierung noch nicht abgeschlossen,
Inzwischen ist das Windrad mit 10 Jalousien ausgerüstet und die Windrose zum drehen der Mühlenkappe ist auch komplett,



Zur Geschichte der Mühle:

Die Holländer-Windmühle auf dem Sachsenberg am Ortseingang der Stadt ist ein Wahrzeichen der Stadt Eckartsberga. 1830 bis 1831 als Turmwindmühle vom Müllermeister Löffler und seinen sieben Söhnen erbaut, erfuhr sie nach mehreren Bränden im Jahre 1849 einen Umbau zur Holzsägemühle. Diese Nutzungsänderung ist noch heute dokumentierbar.

Der Turm der Windmühle besteht aus einem Kalksteinmauerwerk. Die Stärke der Mauer beträgt unten ca. 1 m und verjüngt sich nach oben auf etwa 0,6 m. An der Sohle hat die Mühle einen Durchmesser von 8 m und oben von 7 m. Vom Boden bis zur Haubenspitze - dem Sitz der Windfahne - ist das Bauwerk 13 m hoch.
Anstelle des in Deutschland üblichen vierflügligen Kreuzes besitzt diese Mühle ein zehnspeichiges Windrad, wie es sonst im Mittelmeerraum und in Spanien und Portugal üblich ist. Dies ist damit eine für Deutschland und auch für das nördliche Europa einmalige Ausführung an einer Windmühle. Der Durchmesser des Rades beträgt 14 m.
Die Holländer-Windmühle auf dem Sachsenberg am Ortseingang der Stadt ist ein Wahrzeichen der Stadt Eckartsberga. 1830 bis 1831 als Turmwindmühle vom Müllermeister Löffler und seinen sieben Söhnen erbaut, erfuhr sie nach mehreren Bränden im Jahre 1849 einen Umbau zur Holzsägemühle. Diese Nutzungsänderung ist noch heute dokumentierbar.

Der Turm der Windmühle besteht aus einem Kalksteinmauerwerk. Die Stärke der Mauer beträgt unten ca. 1 m und verjüngt sich nach oben auf etwa 0,6 m. An der Sohle hat die Mühle einen Durchmesser von 8 m und oben von 7 m. Vom Boden bis zur Haubenspitze - dem Sitz der Windfahne - ist das Bauwerk 13 m hoch.
Anstelle des in Deutschland üblichen vierflügligen Kreuzes besitzt diese Mühle ein zehnspeichiges Windrad, wie es sonst im Mittelmeerraum und in Spanien und Portugal üblich ist. Dies ist damit eine für Deutschland und auch für das nördliche Europa einmalige Ausführung an einer Windmühle. Der Durchmesser des Rades beträgt 14 m.

Die Ausführung war früher vollständig aus Holz. Das Rad ist auf der äußeren Hälfte des Durchmessers mit Klappen belegt, die früher aus Holz waren, jetzt aber in Blech ausgeführt werden. Die Klappen werden in einem Winkeleisenrahmen gelagert. Sie sind miteinander durch ein Gestänge verbunden und können je nach Windstärke bei gehender Mühle verstellt werden. Hierzu liegt in der durchbohrten Flügelwelle eine Stange, die von außen bedient wird.

Viele Jahre war die Holländerwindmühle ungenutzt, Türen und Fenster sogar zugemauert. Erst 1988 begannen engagierte und heimatverbundene Eckartsbergaer mit dem Wiederaufbau des Denkmals. Leider zerstörte in der Nacht vom 8. zum 9. Dezember 1993 ein außergewöhnlich starker Sturm das Windrad.
Nach umfangeichen Rekonstruktionsarbeiten im Jahre 2006 ist die Mühle nun wieder voll funktionstüchtig.

Im Inneren befindet sich kleines Museum. Hier erhält der Besucher einen Blick in das Herz der alten Mühle und kann sich mit den liebevoll ausgestellten Exponaten ein Bild des Müllerhandwerks verschaffen.
Um nun neue Angebote bereitzuhalten gibt s seit diesem Jahr die Möglichkeit selber in der Mühle Brot zu backen. Eigens dafür wurde ein Holzbackofen ergänzt. Beim Schaumalen und den Erklärungen der Mitarbeiter können die insbesondere die jungen Besucher den Werdegang vom Korn zum fertigen Brot erlebnisreich nachvollziehen.

Die Mühle kann von April bis Oktober von Mittwoch bis Freitag von 10 bis 16 Uhr und Sonnabend und Sonntag von 13 bis 18 Uhr besichtigt werden.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Magazin | Erschienen am 11.07.2011
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14 Kommentare
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Werner Schneider aus Bad Windsheim | 24.01.2011 | 14:10  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 24.01.2011 | 14:41  
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Katja W. aus Langenhagen | 24.01.2011 | 14:53  
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Rashia Narih aus Langenhagen | 24.01.2011 | 15:15  
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Ronny Ullrich aus Laucha an der Unstrut | 24.01.2011 | 16:12  
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Annemarie Dr. Mrosk aus Eckartsberga | 24.01.2011 | 17:44  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 24.01.2011 | 17:44  
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Wolfgang Gerstner aus Naumburg (Saale) | 24.01.2011 | 20:51  
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Ernst Heß aus Hannover-Mitte | 25.01.2011 | 17:24  
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Karola M. aus Peine | 29.01.2011 | 16:25  
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Aniane Emde aus Korbach | 09.02.2011 | 16:08  
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Karl - Heinz Blank aus Lengede | 17.02.2011 | 16:15  
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