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Dom zu Magdeburg

Giselher Quast / Jürgen Jerratsch: Der Dom zu Magdeburg; Deutscher Kunstverlag München 2011; 96 Seiten; ISBN: 978-3-422-02249-2

Man schreibt das Jahr 937, als König Otto I am Elbufer ein Benediktinerkloster begründet. Es soll später einmal als Grablege seiner Familie dienen. DIe Kirche ist dem heiligen Mauritius geweit. Sie wird schon bald offizieller Sitz des im Jahre 968 gegründeten Bistums. Die reich ausgestattete und monumentale ottonische Basilika symbolisiert imperiale Macht und den Herrschaftsanspruch Ottos des Großen. Ein Brand vernichtete den Bau im Jahre 1207. Zwei Jahre später wird ein Neubau begonnen, der nicht nur mehr Größe und Pracht, sondern erstmals in Deutschland gotische Formen aufweist. "Gotische Eleganz und romanische Erdverbundenheit" gehen hier eine "harmonische" Verbindung ein, wie es die Inhaltsangabe ausdrückt.

Quast ist seit 1979 Domprediger im Magdeburger Dom. Jerratsch ist dort seit 1986 Leitender Küster und kümmert sich um die Domführungen und die Tourismusorganisation. Beide haben diesen Großen DKV-Kunstführer erstellt.

Geschichte und Baugeschichte des Gotteshauses werden eher schlaglichtartig behandelt. Die Innenausstattung steht eindeutig im Vordergrund. Die Ausführungen werden sehr anschaulich durch Fotos ergänzt und bewegen sich auf dem hohen inhaltlichen Niveau, wie wir es aus dieser Buchreihe gewohnt sind.
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