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Anton Henning in der Kunsthalle Recklinghausen

Die Ausstellung "Anton Henning 95 hypermanische Paraphrasen" ist noch bis zum 17. April 2017 zu den gewohnten Öffnungszeiten in der Kunsthalle Recklinghausen zu bewundern.

Anton Henning erblickte 1964 in Berlin das Licht der Welt. Er zeigt hier Malerei, Bildhauerei, Glaskunst sowie "Künstlerleuchtmöbel" = Lichtkunst. Es ist figürliche und abstrakte Kunst, mit ihren Rückgriffen auf den Surrealismus oft auch reichlich schräg gestaltet. Insbesondere im 1. Obergeschoß ist Proträtmalerei zu sehen, bei der offensichtlich Homer Simpson und Martin Luther Pate standen.

"Kunst kommt nicht von ungefähr, Bilder nicht aus dem Nichts," führt Prof. Dr. Ferdinand Ullrich bei der Ausstellungseröffnung aus. "Die Paraphrase ist eine Nachempfindung und damit auch die erste Form der Interpretation. Das finden wir auf vielfältige Art und Weise, beispielsweise bei der Farbgebung und Bildauffassung. Kunst kommt nicht von ungefährt, Bilder nicht aus dem Nichts. Die Malsucht ist aus dem Künstler heraus entstanden. Der Broterwerb ist angenehmer Nebeneffekt, aber nicht hauptsächlich.

Im Lutherjahr gibt es 95 Positionen. Sie sind ein Protest gegen Marktmechanismen. Hier geht es um das Bild als solches, aber auch um Tiefe, Humor und Ironie. Das Bild erinnert uns an etwas, was wir in der dreidimensionalen Wirklichkeit gesehen haben."
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