Anzeige

Motor und Technik News mit News-Wert

Gute Reifen sind ein entscheidendes Sicherheits-Kriterium. (Foto: © reifen.com/TRD Mobil)

Dieser Inhalt wird von Youtube eingebettet. Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Youtube ausgetauscht. Dabei gelten die Datenschutzbestimmungen von Youtube.

       trd/mid – Exklusiv: Toyota bei der CES in Las Vegas. Quelle: Youtube/mid


Shell-Tochter New Motion abgemahnt

(TRD/MID) – Ladestationen haben in Deutschland nicht den besten Ruf: Es gibt sie noch zu selten und dann ist die Bezahlung schwierig, denn das System ist zu einem großen Teil undurchsichtig, was an den Anbietern liegt. Die Verbraucherzentrale NRW hat deshalb jetzt die Shell-Tochter New Motion abgemahnt.

Der Grund: New Motion wälzt nach Einschätzung der Verbraucherschützer die Pflicht zur klaren Preisinformation in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen unzulässig auf die Kunden ab. Anders gesagt: Was das Nachladen kostet, müssen die Kunden selbst recherchieren. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Preise und auch Abrechnungsmodelle – etwa nach Strommenge, nach Zeit oder pro Ladevorgang.

Für die Recherche der Preise verweist New Motion auf Apps, ein Portal und eine Website. Absurd: Dass die angezeigten Informationen über die Preise richtig, vollständig und zutreffend sind, garantiert das Unternehmen aber nicht.

„Das Fehlen transparenter Preisangaben an Ladesäulen für E-Autos ist inakzeptabel, aber derzeit leider weit verbreitet“, berichtet Jahn. Die Preisunterschiede können von Ladestation zu Ladestation sehr groß sein: Ob man für 48 Cent pro Kilowattstunde auftankt oder für 30 Cent, macht bei einem 40-kWh-Akku einen Unterschied von 7,20 Euro aus.

„Klare Preisangaben sind auch eine Frage des Vertrauens. Für die noch relativ junge Branche der E-Mobilität sind Transparenz und Verbindlichkeit letztlich auch ein Schlüssel zu mehr Akzeptanz“, so Jahn.


Wie war das noch mit dem Bremsweg?

(TRD/MID) Das Wissen aus der Fahrschule nutzt sich im Lauf der Jahre etwas ab. Das gilt beispielsweise für den Bremsweg – und damit gleichzeitig für den richtigen Abstand. Wonach sollen sich die Autofahrer orientieren?

Gut, die mathematische Formel zur Berechnung des Bremswegs (Geschwindigkeit durch zehn und das Ergebnis mit sich selbst multiplizieren) hilft hinterm Steuer nur bedingt weiter – schon wegen möglicher Defizite beim Kopfrechnen. Deutlich weniger theoretisch ist die alte Faustformel vom halben Tachowert als Mindestabstand. „Außerorts bieten die Leitpfosten einen Anhaltspunkt, weil deren Entfernung zueinander 50 Meter beträgt“, heißt es bei den Reifen-Experten.

Wichtig ist es auch, die Wetter- und Straßenverhältnisse zu beachten. Regen, Schnee, Eis, aber auch Verschmutzungen oder ein schlechter Zustand der Fahrbahn verlängern den Bremsweg teils erheblich. Der Tipp: Unter solchen Bedingungen ist ein doppelter Sicherheitsabstand zu empfehlen.

Gute, saisonal passende Bereifung ist für den Bremsweg natürlich von entscheidender Bedeutung. Die Reifen sollten nicht älter als zehn Jahre sein, mindestens vier Millimeter Profiltiefe plus den korrekten Reifendruck aufweisen.

Übrigens: Gedankenlosigkeit oder Unachtsamkeit in Sachen Mindestabstand ist nicht nur gefährlich, es drohen auch empfindliche Strafen von Bußgeldern bis hin zum Fahrverbot. Fahranfänger müssen außerdem mit einer Nachschulung sowie einer verlängerten Probezeit rechnen.

Autonomer Pizza-Bote kann bis zu 17 Mahlzeiten ausliefern
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.