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Entscheidungskriterien bei der Parkplatzsuche

Immer auf dem Laufenden sein: Bei der Parkplatzsuche helfen in Zukunft neue digitale Dienste weiter. (Foto: © Continental / TRD mobil)
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Parken am Flughafen

(TRD/MID) – Parken am Flughafen kann schnell teurer werden als das Ticket. Bis zu 238 Euro pro Woche verlangen die deutschen Airports – dann allerdings für eine Abstellmöglichkeit in bester Lage. Das ergab eine aktuelle Tarif-Auswertung.

Spitzenreiter ist Düsseldorf, das fürs Terminal-Parken die erwähnten 238 Euro kassiert. Zum Vergleich: Am Dresdener Flughafen können Reisende ihr Auto schon ab 15 Euro pro Woche abstellen. In Köln wiederum kostet es Abholer 24 Euro, wenn sie eine Stunde direkt am Terminal stehen – also neun Euro mehr als der günstigste Wochentarif in Dresden.

An fast allen Airports können die Kunden Geld sparen, wenn sie weiter entfernte Abstellplätze mit Shuttle-Anschluss nutzen oder ihren Platz vorab reservieren, so das Fluggasthelfer-Portal AirHelp. Eine weitere Alternative sei es, auf das Angebot eines Privatanbieters in der Nähe auszuweichen. AirHelp-Expertin Laura Kauczynski: „Oft bieten Anbieter von Privatparkplätzen sogar einen Transferservice zum Flughafen an.“

Kriterien für die Parkplatzwahl

(TRD/MID) Die Höhe der Kosten ist für die meisten Menschen das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Wahl ihres Parkplatzes. 79 Prozent der Befragten nennen dies als Hauptfaktor, gefolgt von der Entfernung zum Ziel (74 Prozent). Das geht aus einer Umfrage von Parkopedia, einem Anbieter digitaler Parkdienstleistungen, hervor.

Bei der Buchung von Parkraum ist der Preisvorteil nicht allein entscheidend. Überraschenderweise sind Sonderangebote für Besserverdiener mit einem Einkommen ab 150.000 Euro doppelt so wichtig wie für Menschen mit einem Einkommen unter 25.000 Euro. Und noch eine Erkenntnis der Umfrage: Autofahrer möchten, dass ihr Fahrzeug und das Parken in Zukunft stärker integriert und personalisiert werden.

54 Prozent der Befragten geben an, dass das Navigationssystem ihres Autos sie automatisch zu Orten in der Nähe ihres Ziels führen soll, wo Parkraum verfügbar ist. 51 Prozent möchten darüber hinaus, dass sie von ihrem Navigationssystem personalisierte Parkempfehlungen erhalten. Das ist nicht verwunderlich, denn neben Preis und Entfernung spielen weitere Kriterien für die Befragten individuell eine wichtige Rolle – beispielsweise Höhenbeschränkungen oder die Verfügbarkeit von Behindertenparkplätzen oder E-Ladestationen.

Fußgänger in der Parklücke

(TRD/MID) – Autofahrer, die in deutschen Innenstädten unterwegs sind, brauchen viel Geduld. Erst stehen sie eine gefühlte Ewigkeit im Stau – und dann finden sie keinen Parkplatz. Und taucht dann mal eine kleine Lücke für den Mini oder Corsa auf, steht doch ganz dreist ein Fußgänger da und blockiert den begehrten Parkplatz. Derartige Szenen spielen sich tagtäglich in unseren Städten ab. Nicht selten endet die Parkplatzsuche dann sogar in einer handfesten Auseinandersetzung.

Doch zurück zum Fußgänger: Darf er eigentlich eine Parklücke für einen Freund oder Bekannten reservieren? „Generell haben im öffentlichen Bereich alle Autofahrer das gleiche Anrecht auf einen Parkplatz“, sagt Anka Jost, Kfz-Expertin bei der R+V24-Direktversicherung. „Verwehrt ein Fußgänger anderen Autofahrern den Zugang zu einem Parkplatz, kann das eine Nötigung bedeuten.“ Es ist ebenso untersagt, einen Parkplatz mit Gegenständen zu blockieren. Im Falle einer Anzeige und Verurteilung drohen hohe Geldstrafen und Punkte in Flensburg. Und was sagt die Straßenverkehrsordnung dazu? Wer zuerst kommt, parkt zuerst.

Doch auch für den Parkplatzsuchenden gelten Regeln. Zwar darf er vorsichtig an den Fußgänger ranfahren, um ihm zu signalisieren, dass er den Parkplatz räumen soll. Doch das ist kein Freifahrtschein zum „forschen drängeln“, um ihn zum Weggehen zu zwingen. Das kann ebenfalls als Nötigung gelten, sagt Expertin Anka Jost: „Damit so eine Situation nicht eskaliert, sollten Autofahrer nach dem Motto ‚Der Klügere gibt nach‘ handeln und einen anderen Parkplatz suchen.“

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