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Die schönsten Kletterpflanzen für Pergolas und Terrassen

Bild: pixabay.com - Kein Bildnachweis notwendig.
Üppig grüne und blühende Kletterpflanzen bilden den perfekten Sichtschutz für Pergolas und Terrassen. Fleißige Kletterer verzierten Hauswände, ranken an Kletterhilfen und bilden mit den Jahren romantisch verträumte Winkel rund um das Haus. Dabei sorgen die Pflanzen nicht nur für eine herrliche Optik, sondern schützen vor Sonne, wirken klimatisierend, locken Insekten an und sind damit wichtig Die zehn schönsten und besten Kletterpflanzen stellen wir jetzt etwas ausführlicher vor.

1. Blauregen

Auch als Wisteria bekannt, gehört diese Kletterpflanze gehört zu den prächtigsten und üppigsten Blühern auf der Terrasse. Im Frühjahr zaubern die blau bis zart violetten Blütentrauben einen unverwechselbaren Flair an jede Hauswand. Am optimalen Standort erreicht der Blauregen ein hohes Alter und bildet ein festes Holz aus. Doch Achtung, die Pflanzen können dann in voller Blüte sehr schwer werden. Die starken Triebe können feinere Gewächse oder schwache Hölzer an Sichtschutzwänden schnell zusammenquetschen. Vorsicht ist außerdem vor dem in der Pflanze enthaltenen Wistarin bzw. Allantoin geboten: die Wisteria gilt daher als giftig.

2. Efeu

Efeu ist nicht nur schön. Früher sagte man dieser Pflanze eine schützende Wirkung nach. So umrankte Efeu Herrenhäuser, Eingangstüren und Tore. Die immergrüne Pflanze bietet den Vorteil, dass sie auch im Winter in vollem Laub steht. Efeu gibt es in vielen Züchtungen, Blattformen und –farben. Einige Sorten bilden kraftvolle Haftwurzeln aus, die in porösem Putz oder Mauerspalten Schaden anrichten können. Hier helfen nur regelmäßiger Rückschnitt und Kontrolle.

3. Kletterrosen

Kletterrosen zaubern ein besonders romantisches Flair auf jede Terrasse. Es gibt sie als Wildzüchtungen mit kleinen, zartrosa Blüten oder in voller üppiger Blütenpracht. Auch Kletterrosen können mit der Zeit ein stattliches Gewicht erreichen und sollten mit soliden Rankhilfen ausgestattet werden. Unter den Kletterrosen finden sich besonders viele mehrmals blühende Sorten. Sie erfreuen das Herz des Gartenbesitzers von späten Frühjahr bis in den Herbst hinein mit ihren attraktiven Blüten und dem einzigartigen Duft.

4. Wein

Auch Wein kann als Kletterpflanze verwendet werden. Dabei unterscheidet man zwischen Wildem Wein und den normalen Weinreben. Wilder Wein wird am häufigsten als Kletterpflanze genutzt, denn er hat das schöne Aussehen des Weinlaubes, aber trägt keine Früchte. Wer die Pflanze also nur zu Dekozwecken wegen ihrer schönen Laubfärbung ranken lassen möchte, ohne sich über die Weintrauben Gedanken machen zu müssen, für den ist wilder Wein genau richtig. Im Spätsommer versprüht der Wilde Wein ein Fest der Farben, denn dann färben sich die großen Blätter leuchtend Gelb und Rot.

Selbstverständlich kann auch normaler Wein Sitzplätze und Terrassen einranken. Die Weintrauben können dann sogar geerntet und weiterverarbeitet werden, z.B. zu Gelee, Marmelade oder Traubensaft. Man kann die Trauben auch trocknen und erhält dann Rosinen, mit denen man wiederrum backen kann. Aber die Früchte locken auch Vögel und Insekten an - dessen sollte man sich bewusst sein.

5. Klettertrompete

Mit dieser Pflanze kommt mediterraner Schick auf die Terrasse und ans Haus. Ursprünglich stammt die Klettertrompete aus Amerika und wurde bisher vorzugsweise im Mittelmeerraum kultiviert. Jetzt erfreut sie auch in unseren Breiten immer mehr Gartenliebhaber mit ihren satten trompetenförmigen Blüten. Die Klettertrompete gibt es in Gelb, Orange oder Rot. Sie lässt sich hervorragend im Kübel kultivieren.

6. Clematis

Clematis gibt es in so vielen wunderschönen Sorten. Die Auswahl an Blütenformen und –farben ist überwältigend. Gelegentlich wird die zarte und feine Kletterpflanze auch als Waldrebe bezeichnet. Es gibt sie für vollsonnige, halbschattige und schattige Lagen. Sie bleibt selbst bei üppigem Wuchs ein Leichtgewicht, da sie nur dünnes Holz ausbildet. Im Sommer dürfen Clematis auf keinen Fall austrocknen. Ansonsten ist diese Pflanzenart sehr pflegeleicht.

7. Kletterhortensie

Die aus Asien stammende Kletterhortensie eignet sich wunderbar für schattige bis halbschattige Standorte. Sie erreicht beachtliche Größen von 15 Meter Höhe und 3 Metern Breite. Kletterhortensien gibt es nur mit weißen Blüten. Die zeigen sich auch erst, wenn die Pflanze ein Alter von vier bis fünf Jahren erreicht hat. Ganz neue Züchtungen behalten im Herbst das Laub und spenden auch im Winter üppiges Grün an der Hauswand und auf der Terrasse.

8. Hopfen

Hopfen wächst innerhalb einer Wachstumsperiode schnell zu mehreren Metern Höhe heran. Die Hopfenblüte zeigt sich im Spätsommer mit vielen filigranen grünen Blütendolden. Im Herbst wird der Hopfen braun und trocknet oberirdisch ein. Im Frühjahr treibt die Pflanze dann wieder aus. Damit sich der Hopfen im Erdreich nicht unkontrolliert ausbreitet, sollte er im Kübel gezogen werden. Aus den Hopfenblüten kann ein wunderbar herber und beruhigender Tee gewonnen werden.

9. Jasmin

Im Sommer verbreiten die zarten Jasminblüten einen Duft, der Poeten schon zu so manch einem Gedicht animiert hat. Echter Jasmin ist nicht winterhart. Am besten steht er in einem Kübel mit integrierter Kletterhilfe und wird zur kalten Jahreszeit in einem Gewächshaus oder einer mäßig warmen und hellen Garage überwintert.

10. Einjährige Winden

Trichterwinden und Prunkwinden sind ebenfalls echte Leichtgewichte. Sie sind nicht winterhart, wachsen innerhalb einer Saison aber zu beachtlicher Höhe heran. Sie eignen sich perfekt zur Begrünung von Latten- oder Drahtzäunen. Besonders schön kommen sie auch mit kleinen Rankhilfen im Blumenkübel oder als Begrünung kleinerer Sichtschutzgitter zur Geltung. Die Pflänzchen können jedes Frühjahr leicht und kostengünstig aus Samen neu gezogen werden.

Fazit:

Es gibt so viele für unsere Breitengrade geeignete Rankpflanzen, dass jeder für sein Zuhause fündig werden sollte. Egal ob winterhart oder nicht, egal welche Farbe, für jeden Geschmack findet sich bestimmt die richtige Kletterpflanze. Wer die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Gewächse beachtet und die richtigen Rankvorkehrungen trifft, der wird sich schon bald an seiner eigenen, farbenfrohen, grünen Oase erfreuen können!

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1 Kommentar
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Hannelore Schröder aus Sehnde | 01.03.2021 | 15:31  
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