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Philipp Poisel im Treibgut – „Wie zwei Köter unterm Himmel, immer weiter Richtung Nacht.“

Philipp Poisel Live in Düsseldorf

Hallo, ihr Lieben,
vorgestern waren wir für euch bei der Eröffnung des „Fuchs & Hase“-Festivals im Düsseldorfer Treibgut zu Gast. Gleich von Beginn an wurde hier gesangstechnisch Vollgas gegeben. Kein Geringerer als Philipp Poisel machte den Anfang und spielte das Publikum für die weiteren Highlights der kommenden Tage warm.
Eine Bühne aus Holz und eine Gitarre
… mehr brauchte es nicht, um die Leute im gut gefüllten Treibgut rund um den schon jetzt legendären Pool zu überzeugen.

Hardcore-Fans sangen ab der ersten Zeile mit, knipsten die Setlist und strahlten ihren Poisel freudig an. Andere genossen im Hintergrund lieber ein „kühles Blondes“ und sahen „Mein Amerika“ und Co. als willkommene Hintergrundmusik an.

Der Künstler scheint sich jedoch immer wieder ehrlich über das Mitgehen in den ersten Reihen zu freuen. Klar: zu Schmuse- und Herzschmerzsongs abzugehen ist sicherlich schwer, dennoch schafft es der Mann mit der Gitarre die Meute mitzureißen. Manchmal macht es sogar den Eindruck, als ob Poisel die Menschen um sich vergisst und nur für sich singt. Nicht abgehoben, nicht arrogant, sondern einfach in sich versunken. Und genau das macht auch die Stimmung an diesem Abend aus. Mit der Zeit wird er auch lockerer. Er kommuniziert mit dem Publikum, läuft auf und ab und bringt so dann doch noch ein wenig Leben auf die Holzbühne, die mit all den Instrumenten leicht überladen ausgesehen haben mag.

Am Ende sind es vor allem die „alten“ Poisel-Klassiker, die überzeugen. "Erkläre mir die Liebe" und „San Francisco“ kann hier jeder mitsingen. Zudem sind die Songs eine willkommene Abwechslung zu den noch verträumteren Vorgängern. Sie laden zum Mitschwofen und Tanzen ein. Gerade dann, als wir uns eingetanzt haben, ist das kleine Konzert jedoch auch schon vorbei. Und das, wo wir doch jetzt gerade erst warm geworden sind… Schade.

Trotzdem war der Auftritt beim Fuchs & Hase 2017 ein gelungener Auftakt zu einem Festival, von dem die Stadt sicherlich noch lange reden wird.
Liebst,
Conny
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