Anzeige

Erste Runde im FDGB Pokal - Niederlage für Dynamo

Da Dynamo Dresden vom obersten Schiedsgericht des DFB für die Teilnahme am DFB-Pokal ausgeschlossen wurde, hat sich der Sportverein etwas einfallen lassen, um die finanziellen Folgen des Urteils etwas abzumildern, und den FDGB-Pokal ins Leben gerufen. FDGB war zu DDR-Zeiten die Abkürzung für "Freier Deutscher Gewerkschaftsbund" und wurde vom Volksmund in "Für Dynamo Geld blechen" umgewandelt. Leider ging die erste Runde im FDGB Pokal mit einer Niederlage für Dynamo aus.

Zum Spiel

Erster Gegner war der Fußballklub Hull City, der in der ersten englischen Fußballliga spielt. Diese Mannschaft übernahm von Anfang an das Zepter und erzielte schon in der 14. Spielminute durch Yannick Sagbo das 1:0. Bereits nach 30 Minuten tauschte der Dresdner Trainer Peter Pacult den Torwart das erste Mal aus, aber auch in der Folgezeit gab es auf beiden Seiten eine Vielzahl an Wechseln. Dies war auch der hohen Temperatur, es herrschten teilweise bis zu 40 Grad, geschuldet. Die Laufbereitschaft sämtlicher Akteure hielt sich aufgrund der Temperaturen auch sehr in Grenzen.

Erst in der zweiten Halbzeit zog Dynamo das Tempo etwas an und traute sich auch öfter vor den gegnerischen Strafraum. In den letzten Minuten der Partie versuchte Dynamo noch, zum Ausgleich zu kommen. Beinahe wäre ihnen das auch durch einen Kopfball von Marco Hartmann gelungen, der aber vom englischen Torwart glänzend pariert wurde. Insgesamt haben 6.428 Zuschauer das Spiel gesehen.

Entscheidung am grünen Tisch

Natürlich war das Weiterkommen bei Dynamo Dresden fest eingeplant. Deshalb macht man sich jetzt Gedanken darüber, wie das Gesicht gewahrt und weitere Partien angesetzt werden können. Sicher werden hier auch die hohen Temperaturen als ausschlaggebender Grund mit angeführt.

Vielleicht gelingt es Dynamo ja, einen der vielen ostdeutschen Traditionsvereine zu einer Neuversion des FDGB Pokal einzuladen. Möglichkeiten gibt es ja aufgrund des frühen Ausscheidens so bekannter ostdeutscher Mannschaften wie beispielsweise des BFC Dynamo, aber auch von Erzgebirge Aue und dem 1. FC Magdeburg, einige. All diese Mannschaften haben die erste Runde des DFB-Pokals leider nicht überstanden, wären aber über zusätzliche Spielpraxis ebenfalls erfreut.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.