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Der Ball fliegt wieder über das Netz - Saisonbeginn bei den Erstliga-Volleyballerinnen

Am 19.10.2012 beginnt in Schwerin die Saison in der I. Volleyballbundesliga der Damen. (Foto: Gerhard Pohl)
Dresden: Margon Arena | Am Freitag beginnt gleich mit einem Spitzenspiel die I.Volleyball-Bundesliga der Damen. Da stehen sich der amtierende Deutsche Meister, der Schweriner SC und der VfB 91 Suhl gegenüber.

Einen Tag danach (20.10.), greifen die anderen Mannschaften in das Meisterschaftsgeschehen ein. Dabei muss das neu formierte Potsdamer Frauenteam von Cheftrainer Alberto Salomoni und Co Andrea Ebana nach Dresden reisen und um 17.30 Uhr in der Margon Arena gegen den DSC 1898 auflaufen – keine leichte Aufgabe.

Das Spiel in der Elbestadt ist zum Auftakt gleich äußerst anspruchsvoll, denn die Gastgeberinnen sind seit Jahren eine Größe im Volleyballsport und verließen bisher gegen den SC Potsdam immer als Sieger die Halle. Ihre internationalen- sowie nationalen Erfolge bestätigen dieses nachhaltig. (2011/2012 Deutscher Vizemeister)

Es wird für das Team um Kapitän Kathy Radzuweit gleich ein echter Gradmesser des gegenwärtigen Leistungsvermögens sein, auch wenn den Gastgeberinnen, die mit 22,7 Jahren, neben dem VCO Berlin, die jüngste Ligamannschaft ist und etliche wichtige Leistungsträger nicht einsatzbereit. Außerdem hat der DSC neben der Meisterschaft, eine Mehrfachbelastung von DVV-Pokal sowie der Champions League zu bewältigen.

In den vergangenen drei Jahren ging es bei den Havelstädterinnen immer gegen den Abstieg, obwohl man wesentlich mehr erreichen wollte. Das soll in der vierten Erstligasaison anders werden. Mit den zahlreichen Neuverpflichtungen (neun), einem höheren Etat, ist die Mannschaft deutlich besser aufgestellt, als es in den bisherigen Eliteligajahren der Fall war.

Minimalziel sind die Pre-Play-Offs

Alberto Salomoni formulierte das Saisonziel 2012/13 so, „ wir wollen zumindest die Pre-Play-Offs, als unser Minimalziel, erreichen. Dafür muss man zumindest Zehnter werden – dann gehört man schon nicht mehr zu den zwei Absteigern. Wir wollen, wenn die Liga für uns entsprechend läuft, aber möglichst mehr, nämlich ins Play-Off-Viertelfinale einziehen. Dazu müssten wir entweder gleich unter die Top Sechs kommen oder im Pre-Play-Off Erster oder Zweiter werden“.

Um das zu erreichen, müssen auch Spiele gegen starke Konkurrenten gewonnen werden und das ist kein leichtes Unterfangen bei dieser ausgeglichen besetzten Eliteliga. Der DSC ist da schon so ein solch großer Gegner.

Das erste Heimspiel bestreitet der SC Potsdam am 27. Oktober gegen das Zürich Team VCO Berlin um 18.30 Uhr in der MBS Arena im Sportpark ‚Luftschiffhafen‘.

Spielmodus 2012/2013

Hauptrunde mit Hin- und Rückrunde: Abschluss: 9. März 2013
Platz eins bis sechs: direkt für die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert
Platz sieben bis zehn: Pre-Play-offs um zwei verbleibende Play-off-Startplätze

Viertel- und Halbfinals nach dem Modus "best of three"
Finalspiele nach dem Modus "best of five"

Ein Absteiger aus der 1. Liga (Zürich Team VCO Berlin außer Konkurrenz)

siehe auch:
http://www.myheimat.de/potsdam/sport/saisonkartenr...

http://www.pnn.de/sport/691904/
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/124...
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