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Eine Immobilie gewinnbringend verkaufen: so funktioniert's!

(Foto: Bild von mynemesis2011 auf Pixabay)
Der deutsche Immobilienmarkt ist angespannter als jemals zuvor. Dieser Zustand hat Vor- und Nachteile. Während potentielle Mieter und Käufer lange nach einer Immobilie suchen und besonders tief in die Tasche greifen müssen, haben Vermieter und Verkäufer gute Chancen auf hohe Gewinne. Dieser Preis steigert sich noch einmal zusätzlich, wenn sich die Wohnobjekte in einem besonders guten Zustand befinden. Wer vor dem Verkauf allerdings seine Immobilie kräftig aufrüstet, wird vermutlich enttäuscht werden. Denn für eine Wertsteigerung sind Faktoren wie der Bodenwert und eine gute Verkaufsstrategie wesentlich wichtiger.

Den richtigen Angebotspreis finden

Eine wichtige Komponente ist die Wahl eines angemessenen Angebotspreises. Zu hohe Kaufpreise schrecken Kaufinteressenten ab. Wer hingegen unter Wert verkauft, muss Einbußen in Kauf nehmen. Um einen realistischen Verkehrswert zu ermitteln, kommen Strategien wie das Vergleichswertverfahren, Sach- und Ertragswertverfahren in Betracht.

Immobilienbesitzer können nicht jeden Faktor beeinflussen

Aspekte wie den Bodenrichtwert, Größe und Ausrichtung des Grundstücks, die Lage oder das Baujahr des Gebäudes können Käufer natürlich nicht beeinflussen. Die zukünftige Entwicklung der Umgebung ist ein weiterer Faktor, dessen Status die Verkäufer ebenfalls nicht in der Hand haben. Doch Fakt ist, dass wertsteigernde Maßnahmen im Vorfeld genau durchdacht werden müssen. Beispielsweise betonen Vertreter des Verbands Privater Bauherren, dass sich eine umfassende Modernisierung von ungedämmten Häusern zumeist nicht lohne.

Insbesondere bei landeinwärts gelegenen Häusern und Grundstücken gehen die Besitzer ein hohes Risiko ein, vor dem Verkauf umfassende Maßnahmen für eine Wertsteigerung durchzuführen. In diesem Zusammenhang sei es eher wichtig, zwischen werterhaltenden und wertsteigernden Maßnahmen zu unterscheiden. Zeichnen sich die Objekte deshalb durch eine gute Lage und einen durch Wertsteigerung erzielten guten Zustand aus, dürfen Verkäufer folglich auf die höchsten Preise hoffen.

Verkäufe in Niedrigzinsphasen planen

Eine weitere wichtige Komponente ist die richtige Verkaufsstrategie, der beispielsweise die Wahl eines geeigneten Verkaufszeitpunkts angehört. So empfiehlt sich eine Veräußerung der Objekte, wenn die Nachfrage hoch und das Angebot gering sind sowie ein niedriger Zinssatz dominiert. Schließlich sind Niedrigzinsphasen bestens geeignet, um das Interesse potentieller Käufer zu wecken. Außerdem ist es sinnvoll, Kaufpreise im eigenen Stadtteil über einen längeren Zeitraum unter die Lupe zu nehmen.

Der unter Berücksichtigung von Vor- und Nachteilen der Immobilie festgelegte Angebotspreis sollte nach Möglichkeit etwas Verhandlungsspielraum lassen. Wer den Wunschpreis anfänglich um rund zehn Prozent erhöht, könnte sich deshalb guten Gewissens auf Verhandlungen mit Kaufinteressenten einlassen. Bei einer Onlinevermarktung ist es außerdem wichtig, möglichst glatte Beträge anzugeben. Anderenfalls ist das Risiko hoch, das Suchende potentielle Angebote nicht finden.

Das Potential der Wohnobjekte vor Augen führen


Gewinne erhöhen sich durch einen Verkauf ebenfalls, indem Immobilienverkäufern möglichen Käufern das Potential der Objekte aufzeigen. Eine mögliche Option ist eine Kooperation mit einem Energieberater, der über etwaige Zuschüsse informiert. Anfragen bei Baubehörden und Kontrollen des Bebauungsplans sind ebenfalls notwendig, um sich über das Potential der Immobilien zu informieren. Außerdem ist es eine gute Idee, die Häuser oder Wohnungen durch sogenanntes Home Staging aufzuwerten. Das bedeutet grundsätzlich, dass Wertsteigerungen keiner umfassenden Modernisierung bedürfen. Im Gegenzug sind regelmäßige Gebäudekontrollen anzuraten, um kleinere Reparaturen bei Bedarf direkt durchzuführen. Denn tritt erst einmal ein Wartungsrückstau ein, lässt sich eine Senkung des Kaufpreises nicht vermeiden.
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