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Schnelle Sanierung verhindert – Albertbrücke droht die Sperrung

Der östlichsten der Dresdner Innenstadtbrücken droht die Sperrung. Nachdem sich der Stadtrat am 11. Juli in einer Abstimmung gegen die kurzfristige Sanierung der maroden Albertbrücke entschied, welche Reparaturen ohne die weitere Einschränkung des schon jetzt behinderten Verkehrsflusses gewährleistet hätte, droht der Brücke der Entzug der Betriebserlaubnis. Damit einher geht selbstverständlich die bevorstehende Schließung sowohl für den Kraftfahrzeugverkehr als auch für Fußgänger und Radfahrer.

Die geplante Sanierung wurde mittlerweile um mehr als ein Jahr verschoben und ist damit seit insgesamt ca. 20 Jahren überfällig. Gegner der schnellen Lösung erhoffen sich mehr Fördermittel aus dem Topf des Langwirtschaftsministeriums, sodass bei höheren Baukosten und einer längeren Dauer letztendlich die Stadt Dresden weniger Ausgaben zu verbuchen hätte.

In der regelmäßig durchgeführten, DIN-genormten Brückenprüfung erhielt das historische Bauwerk seit dem Jahr 2000 fortwährend schlechter werdende Noten und ist spätestens seit Januar 2013 bei der schlechtesten möglichen Bewertung von 4,0 angekommen. Im Moment herrscht Unklarheit, welche Folgen auf den Verkehr im Stadtgebiet zukommen werden, wann eine Sanierung beginnen kann und selbst, ob die angestrebte Förderung überhaupt geleistet wird.
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