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Mensa Bergstraße schließt vorsichtshalber

Die Neue Mensa Dresden, die sich auf der Bergstraße befindet, muss demnächst schließen. Auch wenn kein direkter Anlass besteht, um das Gebäude zu schließen, weist die Mensa doch einige Mängel auf. Bereits seit 2008 wurde versucht, das Gebäude zu sanieren.

Die Lüftungsanlage und Hauselektronik seien sehr stark verschlissen. Zudem wäre der Brandschutz nicht vollständig gewährleistet, zumal die Fluchtschutzwege direkt durch die Küche führen würden. Ein unangenehmer Geruch entsteht durch defekte Fettabschneider. Neben der Mensa müssen sich somit auch der sich ebenfalls im Gebäude befindliche Klub Neue Mensa und die und bei den Studenten sehr beliebte Bierstube ein neues Etablissement suchen.

Interims-Mensa geplant

Ein Interims-Standort ist bereits in Planung. In unmittelbarer Nähe soll auf der Wiese neben dem Willers-Bau ab Oktober ein zwei-etagiger Bau in Leichtbauweise entstehen. Um diesen Standort nutzen zu können, bedarf es allerdings noch der Genehmigung durch den Staatsbetrieb Sächsisches Bau- und Immobilienmanagement (SIB). Deren Entscheidung steht wohl noch aus. Die Mensa Bergstraße hat täglich etwa 4000-4500 Gäste, die sich aus Studenten und Mitarbeitern der TU Dresden zusammensetzen. Ab Januar soll die Interimsmensa in Betrieb genommen werden.

Finanzierung stockt noch

Ob mit der Inbetriebnahme der Interimsmensa auch die Sanierung der Mensa Bergstraße beginnt, ist nicht geklärt. Heike Müller, eine Sprecherin des Studentenwerks, teilte mit, dass der sächsische Doppelhaushalt die Mittel für die Sanierung erst noch zu Verfügung stellen müsse. Sie betonte, dass eine exzellente Universität auch exzellente Studienbedingungen benötige, wozu eine Mensa an einem zentralen Standort ebenfalls gehöre. Die TU Dresden hatte im Sommer 2012 den Zuschlag als Exzellenz-Universität erhalten.
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