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Hochwasser in Sachsen

Dresden: Elbe |

Das Bundesland Sachsen hat das seit Tagen anhaltende Hochwasser schwer getroffen. Während der Wasserstand in kleineren Flüssen so langsam stagniert, ist die Elbe weiterhin ein Problem. Wie ist die Lage in Sachsen, in den Regionen um Leipzig, Meißen oder Görlitz? Wie sehen die Prognosen für die kommenden Tage aus?

Seit Tagen steigt und steigt der Hochwasserpegel an, doch langsam ist zumindest teilweise Besserung in Sicht: Die Wasserflut in den kleineren Flüssen Sachsens stagniert oder fällt sogar langsam. Hauptproblem ist jetzt die Elbe, wie ein Sprecher des Landeshochwasserschutzes heute mitteilte: „Der Schwerpunkt ist jetzt die Elbe“. Es ist damit zu rechnen, dass sie Pegelstände entlang des Flusses weiterhin ansteigen. Im Moment liegt der Pegelstand bei 7,61 Meter (13:45 Uhr). Wie hoch es weiter ansteigt, sei jedoch im Augenblick noch unklar. Auch die Pegelstände in Tschechien sei noch kein Rückgang der Wasserführung erkennbar, berichtete mz-web.de. Die höchste Alarmstufe wurde bereits in Schöna, Dresden und Riesa ausgelöst, auch in Torgau soll das im Laufe des Tages noch geschehen. Doch wie geht es weiter mit der Unwetterkatastrophe? Wie sind die Ausmaße augenblicklich?

Was sagt die Prognose?

Schon 2002 wurde Sachsen von einer Hochwasserflut heimgesucht. Der Sprecher des Landeshochwasserzentrums ließ verlauten, dass das Ausmaß von damals aus jetziger Sicht noch nicht erreicht sei. Die Prognose für die kommenden Tage sieht so aus: am Donnerstag soll der Wasserstand in Dresden 8,75 bis 8,80 Meter erreichen, bei einem Normalwert von 2 Metern. Der Höchststand von 9,4 Metern ist noch etwas entfernt. Die Weiße Elster hat ihren Höchstwert jedoch schon erreicht und sinkt jetzt wieder. In den Oberläufen und in der Lausitzer Neiße sind die Wasserstände bis jetzt stabil. Doch wahrscheinlich wird das nicht so bleiben, denn eine Wasserwelle aus Polen soll noch einbrechen. Auch der Strom musste in einigen Orten schon ausgeschaltet werden: In Gohlis, Laubegaster Ufer, Zschieren und anderen elbnahen Gebieten ist nun das Licht aus. Da ist schnelle Hilfe von Nöten: Budeskanzlerin Angela Merkel sicherte nach Bayern nun auch dem Bundesland Sachsen Hochwasserhilfe zu. Zu jedem Euro, den das Land ausgibt bezuschusst der Bund einen Euro, gab sie beim Besuch in Pirna laut mdr.de bekannt.

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