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Thorsten Gerstl neuer Träger des 2. DAN

Zum zweiten Mal nach 2010 durfte die Taekwondo-Abteilung des VSC Donauwörth eine von drei bayernweiten Schwarzgurtprüfungen ausrichten. Im Rahmen gleich dreier runden Jubiläen fand diese unter dem Motto „150 Jahre VSC Donauwörth – 50 Jahre Budo – 30 Jahre Taekwondo“ statt. Über 50 Prüflinge traten dabei den Weg nach Donauwörth an. Mit Coaches, Fans und Freunden fanden sich insgesamt sogar weit über 150 Sportinteressierte und Zuschauer in der Neudegger Sporthalle ein. Der VSC Donauwörth hatte mit Thorsten Gerstl einen Sportler am Start, der knapp 1,5 Jahre nach seiner erfolgreichen Prüfung zum 1. DAN den nächsten Schritt seiner Taekwondo-Karriere folgen lassen wollte.

Im ersten Fach Poomsae, dem Kampf gegen imaginäre Gegner, wurde Thorsten Gerstl als Überprüfungsform die „pal-jang“ zugelost, die er im Jahr zuvor zu seiner Prüfung zum 1. DAN vortragen musste. Seine Lieblingsform meisterte er mit Bravour und auch bei der wesentlich anspruchsvolleren „Koryo“ zum zweiten DAN vergaben die drei Prüfer respektable Wertungen. Beim Ilbo-Taeryon, dem abgesprochenen Ein-Schritt-Kampf, harmonierte Thorsten sehr gut mit seinem Partner und trug die Übungen präzise vor. Hierbei ging es vor allem um saubere Techniken, Abstandskontrolle und ein gutes Timing, was Gerstl bei jeder Bewegung unter Beweis stellte. Im Wettkampf wurde Thorsten ein sehr schneller, wendiger und erfahrener Kämpfer zugelost, der ihn so manches Mal in arge Bedrängnis brachte. Doch Gerstl behielt die Nerven und zeigte den Daumen drückenden VSC-Anhängern und den Prüfern eine routinierte Leistung. Bei seiner Lieblingsdisziplin, der Selbstverteidigung, musste er sich vielen Angriffen (die meisten davon mit Stock und Messer) unter Zeitdruck erwehren. Hier spielte er seine ganze Routine aus, wobei ihm hierbei die Sondertrainings bei befreundeten Vereinen anderer Kampfkünste zu Gute kamen. Dies spiegelte sich letztendlich auch in sehr ordentlichen Punkten der Prüfer nieder. Als letztes Fach stand der immer mit Spannung erwartete Bruchtest an. Alle anderen Disziplinen können bis zur Perfektion trainiert werden - beim Bruchtest entscheidet jedoch immer die Nervenstärke, ob die Übung auch gelingt. Thorsten demonstrierte hier eine Leistung voller Selbstvertrauen und brach die beiden Bretter seiner Zweierkombination wie einen seiner beiden Einzelbruchtests. Somit war klar, dass Thorsten Gerstl seine verdiente Urkunde in Empfang nehmen durfte und freute sich mit seinen Vereinskameraden und Trainern über diesen erfolgreichen Prüfungstag. Die Taekwondo-Abteilung des VSC Donauwörth bedankt sich sehr herzlich bei allen Helfern und insbesondere der Raiffeisen-Volksbank Donauwörth, der Sparkasse Donauwörth, der Bissinger Auerquelle, dem Backhaus Pfister, der Metzgerei Mayershofer sowie dem Fitness- und Gesundheitszentrum „Xundheit“ in Bäumenheim für die Unterstützung, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
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