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Handball Donauwörth: Cleverness entscheidet

Sebastian Triebel (hellblaues Trikot) steuerte für Donauwörth 8 Treffer bei
VSC Donauwörth – TSV Niederraunau II 26:29 (11:17)

Auch im vierten von fünf Spielen blieben Donauwörths Bezirksoberliga-Männer einmal mehr denkbar knapp geschlagen lediglich „zweiter Sieger“. Wieder brachten sie sich nach einer imponierenden Aufholjagd selbst um den Lohn ihrer Bemühungen, weil ihnen in den letzten 90 Sekunden die nötige Ruhe und Cleverness fehlte. Nachdem außerdem wieder gravierende Mängel im Überzahlspiel auftraten, wird Trainer Lubos Urban nicht umhin kommen, einen neuen Trainingsschwerpunkt zu setzen.

Nach den ersten Abtastversuchen waren es die gut eingespielten Gäste, die zunächst das Kommando übernahmen. Während sich die Hausherren noch einigermaßen schwer taten und auch prompt ihren ersten Siebenmeter vergeigten, hatten die TSV-ler nach zehn Minuten mit 6:3 klar die Nase vorn. Anschließend aber fanden sich auch die Donauwörther immer besser zurecht, steigerten das Tempo und rissen die Initiative deutlich an sich. Es folgte ein imponierender VSC-Sturmlauf, der immerhin fünf Tore in Folge und die 8:6-Führung einbrachte. Aus unerklärlichen Gründen aber war diese Dominanz plötzlich wieder wie weggeblasen. Völlig kopflos und überhastet agierend vergaben die Gastgeber beste Chancen und kassierten in der Abwehr Treffer um Treffer bis sie beim Stand von11:17 vom Halbzeitpfiff erlöst wurden.

Imponierende Aufholjagd

Ersatzcoach Daniel Kassner, der Trainer Lubos Urban (Urlaub) vertrat, muss in der Kabine wohl die richtigen Worte gefunden haben. Sein Team war im zweiten Durchgang plötzlich nicht mehr wieder zu erkennen und startete eine furiose Aufholjagd. Treffer um Treffer wurde aufgeholt, obwohl erneut – wie im Spiel gegen Haunstetten – eklatante Mängel im Überzahlspiel zutage traten. Trotzdem schafften die Gastgeber unter Führung der überragenden Sebastian Triebel, Tobias Marx und Ansgar Loitzsch zwei Minuten vor Schluss den Ausgleich zum 26:26. In den letzten 90 Sekunden aber trat der Unterschied zwischen den beiden Teams überdeutlich zutage. Während die Hausherren mit der Brechstange den Erfolg suchten und scheiterten demonstrierten die Gäste ihre ganze Routine. Vor allem ihr cleverer Regisseur und Torjäger Bernd Maisch krönte seine klasse Leistung mit zwölf Treffern und sorgte letztlich für die Entscheidung.

Für den VSC spielten:
Richard Fischer und Werner Richter (im Tor), Andreas Biehle, Tobias Fieger (4/1), Gottfried Hornung (2), Ansgar Loitzsch (4), Tobias Marx (5), Claus Pauler (2), Thomas Riesner (1) und Sebastian Triebel (8/2)

www.handball-donauwoerth.de
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