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Fortsetzung des erfolgreichen Seminars „Selbstbehauptung, Eigenschutz und Gewaltprävention“

Grundschüler aus Buchdorf mit Taekwondo-Trainer Wolfgang Häckel.
Donauwörth: Budo | Bereits zum vierten Mal fand in der Grundschule Buchdorf, Außenstelle der Grund- und Mittelschule Monheim, nun das erfolgreiche Seminar „Selbstbehauptung, Eigenschutz und Gewaltprävention“ statt. Die Kooperation mit der Polizei Donauwörth, in Person von Hauptkommissar Michael Deisenhofer, sowie den Taekwondo-Trainern Catrin und Wolfgang Häckel, sorgte auch in 2012 für reges Interesse bei den Buchdorfer Schülern.

Michael Deisenhofer besuchte die Grundschüler vorab in den Klassen und erklärte ihnen, wo und wie sie im Notfall Hilfe suchen können, wie sie die Polizei mit einer hilfreichen Täterbeschreibung unterstützen, den Schulweg sicher bewältigen und sich zu Hause am Telefon verhalten sollten. Bildreich lernten die Schüler auch wie sie sich am besten KFZ-Kennzeichen merken können.
Bei den 3. und 4. Klassen, die diese Schulung bereits zweimal genießen durften, ging der Polizeihauptkommissar zur nächsten Stufe der Gewaltprävention über. Gemeinsam wurde an täglichen Beispielen die Abgrenzung zwischen „keine Gewalt – Gewalt – schärfste Gewalt“ erarbeitet. Dabei gelangten die Kinder zur Einsicht, dass die jeweilige Einschätzung stets vom Blickwinkel des Opfers zu erfolgen hat, was insbesondere im Bereich „Mobbing und täglicher Gewalt“ bei den Kindern zu ganz neuen Wahrnehmungen führte.

Im praktischen Teil der Eheleute Häckel wurden dann die theoretischen Erkenntnisse geübt. So lernten die Schüler, sich selbstbewusst zu präsentieren und im Notfall richtig und laut Hilfe zu suchen. Natürlich durften auch Tritte und Schläge an Schlagpolstern, verbunden mit dem richtigen Kampfschrei, nicht fehlen. Diese sollen an den schmerzempfindlichen Stellen, den Vitalpunkten, erfolgen.
In der zweiten Trainingseinheit lernten die Kinder, wie sie bei Angriffen gegen Jacke und Schulranzen die Chance zur Flucht ergreifen können. Zudem wurden in Rollenspielen alltägliche Situationen nachgestellt, in denen sie sich richtig verhalten sollten. Wieder einmal konnten hier die erstaunten Lehrer feststellen, wie sorglos die Kinder oftmals agierten und im geschützten Raum der Turnhalle den Trainern einige Male auf den Leim gingen.

Bei den dritten und vierten Klassen war der zweite Samstag geprägt vom Thema Gewaltprävention. Hier wurden in der gesamten Einheit verschiedene Situationen durchgespielt. Ziel dieser Einheit war vor allem, den Klassenverbund zu stärken. Ferner wurde in verschiedenen Spielen simuliert, wie sich Gewalt aufschaukeln kann und mit welchen Maßnahmen die Kinder in solchen Situationen entgegenwirken können.

Insgesamt sprechen die Referenten sowie der Schulleiter Anton Aurnhammer von einer rundherum gelungenen Veranstaltung, die alle Beteiligten sehr gerne im Jahr 2013 fortsetzen wollen.
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