Anzeige

Erfolgreiches Eigenschutztraining in der Grund- und Hauptschule Monheim - Außenstelle Buchdorf

Das Bild zeigt die erste Klasse mit Trainer Wolfgang Häckel.
Nach dem ersten Schnuppertraining 2009 und dem richtigen Einstieg im vergangenen Frühjahr geht die bewährte Seminarreihe „Eigenschutz, Selbstbehauptung und Gewaltprävention“ nun heuer in die dritte Runde.

Hauptkommissar Michael Deisenhofer besuchte dazu im Vorfeld alle Klassen. Während es in der ersten und zweiten Klasse überwiegend um Personen- bzw. Fahrzeugbeschreibungen sowie den sicheren Schulweg und das Verhalten am Telefon ging, wurde vor allem in der vierten Klasse das Thema Gewalt besprochen. Hier sollten die Schüler sensibilisiert werden, was Gewalt ist. Dies wurde an alltäglichen Beispielen durchgesprochen, wobei sehr schön zu beobachten war, wie sich die Einstellung der Schüler zu dieser Thematik drastisch änderte. Was vorher noch als harmloser Scherz abgetan wurde stellte sich anschließend aus der Opfersicht sehr schnell als Gewalt heraus.
Im praktischen Teil, durchgeführt von den Taekwondo- und Gewaltpräventionsübungsleitern Catrin und Wolfgang Häckel, lernten die Interessierten auf die richtige Körpersprache zu achten, den Blickkontakt zu halten und mit fester, lauter Stimme zu agieren. So sollten sie erst gar nicht in die typische Opferrolle fallen. Das laute Schreien wurde dann an Pratzen, Schlagpolstern und einer Weichbodenmatte trainiert, gegen die die Kinder sich mit Tritten und Schlägen auf vorher besprochene Vitalpunkte verteidigen sollten.
Ab der zweiten Klasse wurde der praktische Teil ausserdem um Rollenspiele erweitert, in der die Schüler sich in alltäglichen Situationen richtig verhalten mussten um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen.

Stärkung des Klassenverbunds

Bei den vierten Klassen war der zweite Samstag geprägt vom Thema Gewaltprävention. Hier wurden in der gesamten Einheit verschiedene Situationen durchgespielt. Ziel dieser Einheit war vor allem, den Klassenverbund zu stärken. Die Kinder wurden darauf hingewiesen, dass sie zwar derzeit die „Größten“ an der Schule sind, mit Übertritt an eine weiterführende Schule jedoch schnell zum Opfer von Hänseleien oder Mobbing werden können. Ferner wurde in verschiedenen Spielen simuliert, wie sich Gewalt aufschaukeln kann und mit welchen Maßnahmen die Kinder in solchen Situationen entgegenwirken können.
Insgesamt sprechen die Referenten sowie der Schulleiter Anton Aurnhammer von einer rundherum gelungenen Veranstaltung, die alle Beteiligten sehr gerne im Jahr 2012 fortsetzen wollen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.