Anzeige

Blitzeis macht den Oberliga-Pandas einen Strich durch die Rechnung

Auf Grund des Wetterumschwungs und starken Glatteises entlang der Donau mussten die Oberliga-Pandas des BVSV Donauwörth mit dem letzten Aufgebot beim Spieltag in Bayreuth antreten. Ohne ihren Topscorer Florian Osenberg unterlagen sie chancenlos RSV Bayreuth 53:33 und RSKV Tübingen 57:44.


RSV Bayreuth – BVSV Panda Donauwörth 2 53:33 (29:12)

Bis kurz vor Spielbeginn hoffte Spielertrainer Franko Wiessala, dass Günter und Florian Osenberg noch rechtzeitig zum Spielbeginn die Oberfrankenhalle in Bayreuth erreichen würden. Ein Anruf bestätigte die schlimmsten Befürchtungen – das Glatteis entlang der Donau verhinderte, dass die beiden Tapfheimer rechtzeitig ihre Fahrt antreten konnten. So standen mit den verletzten Marianne Berger, Heinz Stöhr und Franko Wiessala sowie Klaus Berger und Helmut Schmalz lediglich fünf Nordschwaben von Beginn an auf verlorenem Posten gegen die ambitionierten Gastgeber. Es ging lediglich um Schadensbegrenzung. Die überraschend weitgehend gut organisierte Verteidigung der Oberliga-Pandas bereitete den körperlich, zahlenmäßig, fahrerisch und an Jugend deutlich überlegenen Oberfranken mehr Probleme, als diese sich erwartet hatten. Als dann im 3. Viertel die Donauwörther auch im Angriff gut harmonierten, konnten sie den Rückstand gar auf 41:29 (29. Minute) verkürzen. Dies erwies sich allerdings nur als kurzes Aufbäumen. Denn im Schlussviertel mussten die wackeren Nordschwaben ihre Kräfte für das anschließende Spiel schonen. So konnte sich Bayreuth über einen nie gefährdeten Erfolg freuen.

BVSV Panda Donauwörth 2 – RSKV Tübingen 44:57 (22:29)


Auch im anschließenden Spiel gegen Tübingen lagen die Oberliga-Pandas schnell mit 2:10 (4.) im Hintertreffen. Franko Wiessala brachte sein Team schnell wieder durch 6 Punkte in Folge heran. Mit zunehmender Spieldauer konnte sich der Tübinger U23-Nationalspieler Tobias Schreiner immer besser in Szene setzen. Seiner jugendlichen Frische und Schnelligkeit hatten die Donauwörther nichts gleichwertiges entgegenzusetzen. Durch seine 23 Punkte, die er immer wieder in den spielentscheidenden Momenten machte, sorgte er für eine ärgerliche, an diesem Tag aber nicht vermeidbare Niederlage der Nordschwaben. Einmal mehr machte sich der fehlende Nachwuchs bei den Rollstuhlbasketballern des BVSV Donauwörth negativ bemerkbar.

Für den BVSV Donauwörth spielten: Heinz Stöhr (6/6), Helmut Schmalz, Marianne Berger (9/4), Franko Wiessala (6/18) und Klaus Berger (12/16).
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.