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"Nacht der 100.000 Kerzen" für eine Welt ohne Atombomben

Wann? 05.08.2010 21:00 Uhr bis 05.08.2010 22:30 Uhr

Wo? Platz an Ostseite des Münsters, Reichsstraße, 86609 Donauwörth DEauf Karte anzeigen
Donauwörth: Platz an Ostseite des Münsters | In Japan und an zahlreichen anderen Orten werden jedes Jahr am Hiroshima-Tag auf Flüssen schwimmende Kerzen angezündet. Sie sind ein Symbol für die vielen Menschen, die im kühlenden Wasser Rettung vor dem atomaren Feuer suchten.
Zum 65. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki rufen „Ohne Rüstung Leben“ und weitere Organisationen des Trägerkreises „Atomwaffen abschaffen“ zu einer »Nacht der 100.000 Kerzen« auf.
Damit sollte eine Verbindung zu den Gedenkfeierlichkeiten hergestellt werden, die am 6. August 2010, um 8.15 Uhr Ortszeit (das entspricht 0.15 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit) im Hiroshima-Memorial-Park begangen wurden.

Dieses Zeichen griff die PAX-Christi-Gruppe in Donauwörth auf und lud alle Friedensbewegten zur Teilnahme an der Aktion vor Ort ein.
So fanden sich am 5. August, um 21.00 Uhr in Donauwörth auf dem Platz unterhalb des Münsters an der Reichsstraße trotz Regens etwa 15 Aktive ein.
Bildtafeln der Gundremminger Mahnwache informierten über die verherenden Auswirkungen des Bombenabwurfes auf Hiroshima und Nagasaki und das dadurch verursachte Leid und den Tod an Hunderttausenden von Menschen.
Die Kerzenaktion fiel dem Regen und dem Wind zum Opfer.
Mit Schweigen, Erklärungen und Lieder wurde der Opfer gedacht und zum
Abschaffen der Atomwaffen aufgerufen. Den wegen des Regens sehr wenigen Passanten wurde zur Information ein Flugblatt gereicht.

Die christliche Friedensorganisation „Ohne Rüstung Leben“ fordert: „Mutige Schritte hin zu einer atomwaffenfreien Welt sind jetzt notwendig und möglich. Mit dem Bekenntnis des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama zu einer Welt ohne Atomwaffen gibt es heute die einmalige Chance, die Atomwaffenstaaten auf konkrete Schritte zur atomaren Abrüstung zu verpflichten. Im fünfundsechzigsten Jahr nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki entspricht Obamas Abrüstungsappell den Friedenswünschen der Menschen.
Doch auch 65 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki gibt es keinen Grund zur nuklearen Entwarnung: Das Friedensforschungsinstitut SIPRI schätzt die Anzahl einsetzbarer atomarer Gefechtsköpfe weltweit auf 8.400 Stück. Um die 2.000 Stück befinden sich in ständiger höchster Alarmbereitschaft und können in wenigen Minuten eingesetzt werden. Zählt man die (Ersatz-)Sprengköpfe hinzu, die in Depots lagern oder zur Demontage vorgesehen sind, so werden insgesamt sogar 23.300 Nuklearwaffen angenommen. Und obwohl der Nichtverbreitungsvertrag von 1968 die Atommächte verpflichtet, das atomare Wettrüsten zu beenden und nuklear abzurüsten, werden heute in mehr Ländern als je zuvor neue Atomwaffen entwickelt.“
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7 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 02.08.2010 | 22:37  
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Rathgeber Anton M. aus Buttenwiesen | 04.08.2010 | 08:57  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 04.08.2010 | 10:44  
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Rathgeber Anton M. aus Buttenwiesen | 06.08.2010 | 10:33  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.08.2010 | 03:40  
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Rathgeber Anton M. aus Buttenwiesen | 18.08.2010 | 09:44  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 21.08.2010 | 16:02  
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