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Erfolgreiche Familienpolitik des Landkreises: Bayernweit hat der Donau-Ries-Kreis den höchsten Anteil an Vätern die Elternzeit beanspruchen

Die kürzlich vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentliche Statistik über Elterngeld für Geburten 2008 nach Kreisen liefert den Beweis: der Landkreis Donau-Ries betreibt eine erfolgreiche Familienpolitik und ist dem allgemeinen Trend hin zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein gutes Stück voraus.

Laut den ermittelten Zahlen erreicht der Landkreis Donau-Ries bei den Vätern, die im Zeitraum von Januar 2008 bis März 2010 Elternzeit bzw. Elterngeld beanspruchten, einen Anteil von 34,7 % und liegt damit in Bayern an der Spitze. Im deutschlandweiten Vergleich bedeutet dieser Anteil einen erfreulichen 3. Platz. Die Ergebnisse der Statistik wurden auf Bundes- und Länderebene sowie für die 412 Kreise der Bundesrepublik Deutschland ausgewertet.

Landrat Rößle hat im letzten Jahr zusammen mit dem Kreistag die drei Themen Familie, Bildung und Umwelt/Energie als die wesentlichen Säulen der künftigen Kreispolitik festgelegt und ist aus diesem Grund natürlich hoch erfreut über dieses Ergebnis. Es beweist, dass die praktizierte Familienpolitik des Landkreises weiter Früchte trägt und man auf dem richtigen Weg ist das gesteckte Ziel, ein familienfreundlicher Landkreis zu sein, zu erreichen.

Erst vor kurzem wurde in den Medien berichtet, dass Familie und Beruf noch immer schwer zu verbinden sind und Deutschland laut Aussage von Familienministerin Schröder von fairen Chancen für Mütter und Väter noch weit entfernt sei. Es ist unbestritten, dass hier – natürlich auch vom Landkreis Donau-Ries – noch viele Anstrengungen erforderlich sind. Dass die Zahl der Väter, die aufgrund ihres neugeborenen Kindes Elternzeit in Anspruch nehmen, in unserem Landkreis bayernweit am höchsten ist, ist aber ein Hinweis dafür, dass der Landkreis Donau-Ries dem bundesweiten Trend hin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bereits einen Schritt voraus ist. Dies unterstreicht auch die kürzlich veröffentlichte Nachricht, dass unser Landkreis entgegen der allgemeinen rückläufigen Entwicklung einen Geburtenzuwachs verzeichnen kann.

Ein Grund für das nun neuerlich positive Ergebnis mag auch sein, dass Landrat Stefan Rößle im letzten Jahr mit gutem Beispiel vorangegangen ist und selbst zwei Monate Elternzeit genommen hat. Trotz kontroverser Diskussion hat er damals an seiner Entscheidung festgehalten und konnte so aus eigener Erfahrung die Väter dazu aufmuntern, Elternzeit zu nehmen.

Der Landkreis darf sich nun zwar nicht zurücklehnen und muss auch weiterhin offensive Familienpolitik betreiben. Im Hinblick auf das bisher Erreichte dürfen die politisch Verantwortlichen im Kreis aber durchaus auch ein klein wenig Stolz sein.
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