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Aufruf zur Mahnwache in Donauwörth am Samstag, den 23. Februar 2013

Fukushima mahnt: Abschalten vor dem GAU
Aufruf zur Mahnwache in Donauwörth am Samstag, den 23. Februar 2013

Mit einer Mahnwache am Liebfrauenmünster in Donauwörth erinnern Atomkraftgegnerinnen und -gegner am Samstag, den 23. Februar 2013, von 10:00 bis 12:00 Uhr an die seit fast zwei Jahren andauernde Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. Auch in unmittelbarer Nähe des Landkreises Donau-Ries betreiben E.ON und RWE zwei Atomreaktoren in Gundremmingen. Diese beiden Siedewasserreaktoren vom Fukushima-Typ müssen möglichst schnell vom Netz genommen werden, um die Bevölkerung nicht noch bis zum Jahr 2021 zu gefährden. Hier fällt täglich 90 kg hochradioaktiver Atom-Müll an, dessen sichere Lagerung über Jahrtausende nicht geklärt ist. Deutschlands größtes AKW hat jetzt sogar bestätigt, dass RWE in Gundremmingen durch eine sogenannte "Leistungssteigerung" die Atomstromproduktion und damit auch die Atom-Müll-Produktion ausweiten möchte.
Interessierte erhalten bei der Mahnwache Informationen zu den Themen „echter“ Ökostrom und Energiesparen. Zusätzlich werben die Veranstalter für die Demo „Fukushima – Gundremmingen Abschalten vor dem GAU!“, die am Samstag, den 9. März in Günzburg stattfindet. Auch der ÖDP-Direktkandidat für den Bundestag, Dr. Andreas Becker aus Möttingen, wird anwesend sein.
Die Donauwörther Mahnwache, getragen von der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP), dem Bündnis 90/DIE GRÜNEN, der Katholischen Arbeiter-Bewegung (KAB) und engagierten Bürgern und Bürgerinnen, fordert seit der Katastrophe in Fukushima regelmäßig am Liebfrauenmünster in Donauwörth die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke.
Weitere Infos zur Demonstration und zum Thema Atomkraft sind auf der Homepage des Veranstalters „FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.“ unter www.atommuell-lager.de abrufbar.
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