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Spaziergang durch den Sommer-Garten im Licht der Abendsonne :-)

Jetzt kommt diese Pflanze wieder üppig nach ...
Apropos: Wer aktuell (oder auch sonst) gerne über das Wetter schimpft - die Natur sucht immer ihr Gleichgewicht, auch dann, wenn die menschliche Kultur es ihr nicht so ganz leicht macht.
Mir kommt, gerade wenn ich im Garten flaniere, einmal prall die Sonne scheint, dann ein Duscher kommt und es recht frisch wird, Wind wie im Frühling, Schwüle wie sie im August ganz normal ist, gerade so vor, als hole die Natur etwas aus dem Frühling nach (es regnete hier erstaunlich wenig) ... .

Und nebenbei ist es so möglich - zumindest ich finde es so - dass jeder einen Sommer erleben kann, der sich so leicht mit keinem anderen vergleichen lässt.

Der Garten aber - so scheint es - freut sich über Wind, Sonne, Regen, aufsteigende Schwüle, ja selbst über die kühlen Nächte genauso, als wäre alles normal - vielleicht ist es das auch?

Die Natur verfällt nicht der Illusion - anders als der Mensch - es gäbe Kontinuität ohne Wandel, einen Zustand, der als solcher einfach fortdauert. In der Natur kommt Kontinuität d u r c h Wandel und fortwährende Entwicklung zum Ausdruck.

So kann man Naturerleben als eine schöne Erzählung, spannend und reizvoll in allen Einzelheiten, in Verläufen und Wendepunkten ansehen und miterleben, und ich gestehe, wenn es um den Garten geht, so finde ich darin eine schöne und stille Pforte hinein in die Mitte des großen Gartens Natur ... .

Wer mag, begleite mich auf meinem zweiten Sommer-Rundgang durch den Garten ... .
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Wolfgang Leitner aus Donauwörth | 04.08.2011 | 17:42  
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