Anzeige

Wie das Internet der Bücherei von Heilig Kreuz zu neuen Büchern verholfen hat

Die Titelseite von Der Winterprinz, signiert und verziert von der Autorin
 
Übergabe der zwei Exemplare von Der Winterprinz an Herrn Luff und die Mitarbeiter der Schülerbibliothek von Heilig Kreuz
Donauwörth: Knabenrealschule Heilig Kreuz | Über die Gefahren des Internets wird online und offline ja genug geredet - ich habe letztes Jahr dazu auch schon meinen Beitrag geleistet. Aber das Internet kann, wenn man es richtig nutzt, auch Erlebnisse bringen, die vor ein paar Jahren einfach nicht möglich gewesen wären.

Als Englischlehrerin in Heilig Kreuz ist eines meiner Hobbies Bücher auf Englisch zu lesen, vor allem Belletristik. Das Internet hat vielen Autoren die Möglichkeit gegeben, mit ihren Lesern ohne große Kosten (außer an Zeit) in Kontakt zu kommen - über persönliche Webseiten, beispielsweise - oder über Online-Communities. Ich selbst lese gerne Onlinetagebücher (Blogs): die Autoren schreiben wann immer sie wollen über was immer sie interessiert, wir Kommentatoren geben eine Antwort, oder auch nicht.

Im Laufe der Jahre habe ich die Onlinetagebücher von einigen meiner Lieblingsautoren entdeckt und kommentiere dort ab und an. Eine dieser Autorinnen ist Elizabeth E. Wein. Sie schreibt fantastisch angehauchte Bücher für Teenager über eine alternative Geschichte, welche die Kinder von König Artus mit dem Kaiserreich von Äthiopien im 6. Jahrhundert verbindet. Die Bücher sind dramatisch in Bezug auf die Handlung und die Charaktere - ihr erstes Buch in der Serie hat Medraut (Mordred), in der Sage der uneheliche Sohn von König Artus und sein Mörder, als Helden.

Weitere Bücher beschreiben den Weg der Tochter von König Artus nach Äthiopien und die letzten drei Romane konzentrieren sich auf ihren Neffen, Sohn von Medraut und einer äthiopischen Adeligen. Abenteuer und Intrigen wechseln sich ab und auch emotional wird der Leser auf eine aufregende Reise mitgenommen. Ich hatte die Romane über Empfehlungen kennengelernt, gekauft und dann über die Webseite der Autorin auch zu ihrem Blog gefunden.

Elizabeth Wein ist eine Amerikanerin, die einen Schotten geheiratet hat und nun in Perth lebt. Wir kamen ins Gespräch - ich konnte ihr mit Deutsch in ihren Kurzgeschichten helfen - und vor kurzem fragte sie mich, ob ich Interesse an ihrem ersten Roman auf deutsch habe. Ich besitze ihn ja schon im Original und fragte, ob ich die Bücher an die Schülerbücherei von Heilig Kreuz weitergeben könnte. Sie stimmte zu und so konnte ich zwei, von der Autorin signierte Exemplare der gebundenen Ausgabe von Der Winterprinz an Herrn Luff und die Schüler der Schülerbücherei in Heilig Kreuz übergeben.

Leider sind sowohl die deutsche Taschenbuchausgabe als auch die gebundene Ausgabe nur noch aus zweiter Hand oder direkt von der Webseite des Verlags erhältlich.

Kurzbeschreibung des Inhalts:


Medraut, Artus’ ältester Sohn, scheint durch seine Stärke, seinen Mut und seine Gewandtheit dazu prädestiniert, das Erbe des Königs anzutreten. Aber der Makel seiner Geburt hindert ihn daran. An seiner Statt wird Medrauts Halbbruder Lleu zum Thronfolger bestimmt – Lleu, der mit seinem Bruder nicht die geringste Ähnlichkeit hat. Er ist zart und feingliedrig, oft krank, ängstlich und in den Waffen ungeübt. Noch fürchtet er sich wie ein Kind vor der Dunkelheit und bringt es nicht über sich, auf der Jagd ein Tier zu töten. Selbst seine schöne Zwillingsschwester Goewin wäre geeigneter, Britannien zu regieren.

Kann es gutgehen, wenn Artus den enttäuschten älteren Sohn zum Helfer und Lehrer des jüngeren bestimmt, der vor aller Welt als Prinz von Britannien seinen Bruder in den Schatten stellt? Unmerklich steigert Elizabeth E. Wein die Spannung von Szene zu Szene bis zur höchsten Dramatik. Aus der Perspektive Medrauts vergegenwärtigt sie die Stadien eines schwierigen, bis in extreme Situationen führenden Entwicklungswegs.


(Quelle: Website Verlag freies Geistesleben)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.