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Schreinerlehrlinge fertigen spielbare Möbel

(Über die vom Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken gestifteten Preise in Form von Werkzeugen freuten sich (von links) Fabian Ferner (2. Preis), Marvin Müller (3. Preis), Tobias Kotter (1. Preis) Foto: Stefan Klemmer

Berufsschule Donauwörth zeichnet Projektarbeiten aus.

Spielzeug, Klangkörper oder Möbel zum Spielen zu fertigen, so lautete die Aufgabenstellung der sich die 27 Schülerinnen und Schülern des Berufs des Berufsgrundschuljahres Holztechnik stellten. Im Rahmen einer gelungenen Abschlussveranstaltung präsentierten nun die Jugendlichen den rund 30 Eltern und Ausbildern ihre Werkstücke.

Zu Beginn sprach Schulleiter Winfried Schiffelholz den Jugendlichen seine Anerkennung für die in diesem ersten Ausbildungsjahr erworbenen Fertigkeiten aus. Gerade die Fähigkeit zur Teamarbeit ist heute auch im Handwerk eine wichtige Qualifikation.

Anschließend skizzierte Projektleiter Christian Böck mit Hilfe einer Präsentation den Fortgang der Arbeiten in den zurückliegenden Wochen. Er erläuterte die Wahl des Mottos in zweierlei Hinsicht. So stehe Spiel für Brettspiele ebenso wie für Musik. Bar hingegen kommt von brauchbar, also nutzbar. Manche Schüler sprühten von Anfang an vor kreativen Ideen, während andere wiederum eher mit dem Motto haderten. Schließlich aber haben alle ihre Werkstücke fertig gestellt. In welch hoher Qualität verdeutlicht die Bemerkung einer Reinigungskraft, die feststellte: „ Also solch schöne Stücke, die gefallen mir alle. Ich hab ja schon viele Arbeiten gesehen, schade, dass man die nicht kaufen kann.“

Anschließend erläuterten die Projektgruppen ihre jeweiligen Möbelstücke, die sie entworfen, geplant und gefertigt hatten. Darunter fanden sich so unterschiedliche Entwürfe wie eine abspielBar, also ein Barmöbel mit Akustikfunktion oder ein Spielekoffer mit Schachbrett in Massivbauweise. Zu beachten hatten die Schüler jeweils, dass die Werkstücke in ihrer Dimension nicht über die maximale Größe von 40 Litern hinaus geplant wurden, da es sonst Punktabzug gegeben hätte. Daneben musste überwiegend mit massivem Holz gefertigt werden. Zur Auswahl standen hier neben Erle einheimischer Ahorn und amerikanische Kirsche. Verbunden werden mussten die Werkstücke überwiegend mit klassischen handwerklichen Methoden wie etwa Schwalbenschwanzzinken.


Stefan Klemmer
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