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Mit Technik zum Erfolg – Azubis der Ludwig-Bölkow-Berufsschule gewinnen auf der HOGA die „Show-Dining HOGA-Trophy 2013“

Der erste Platz bei der „HOGA-Trophy 2013“ ist ein Riesenerfolg für Franziska Kruger (links; Konvikt-Hotel, Dillingen) und Alina Venslovaite (Posthotel Traube, Donauwörth). Foto: privat
„Heli- Dining“ – mit diesem Motto nahmen die Hotelfachleute der Klassen EHO 10b beim Wettbewerb „HOGA- Show Dining Trophy“ bei der Hotel- und Gastronomiemesse in Nürnberg am 14.01.2013 teil.

Die Auszubildenden Alina Venslovaite und Franziska Kruger, unterstützt von Elena Guber und Laura Trollmann, gestalteten mit den von der Firma „Eurocopter“ zur Verfügung gestellten Hubschraubermodellen einen modernen Schautisch mit technischen Elementen. Diese einzigartige Kombination führte unter insgesamt 31 Teilnehmern aus Hotels, Gaststätten und Fachschulen zuerst zum Tagessieg und dann zum Gesamtsieg.

Die Idee einen modernen Schautisch zu gestalten, in dem sich unsere Region widerspiegelt, wurde Anfang November geboren. Beim „brainstorming“ von Schülern und Lehrkräften, was Donauwörth und das Donau-Ries besonders prägt und beeinflusst, stießen wir auf die Firma Eurocopter: Weltweit ein führender Hersteller ziviler und militärischer Hubschrauber, die für Innovation, Internationalität und Fortschritt in der Region steht. Sofort nahm Fachoberlehrerin Marianne Leberle von der Berufsschule Donauwörth Kontakt zu Eurocopter auf, welche sogleich die Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisierte und die Leihgabe von wertvollen Hubschraubermodellen und anderweitiger Unterstützung zusicherte.

Bei der Zusammenstellung und Finanzierung der passenden Gedecke und sonstigen Bedarfsgegenständen war die Firma „VEGA – Gastronomiebedarf“ sehr großzügig und unterstützte die Berufsschule tatkräftig.

Dann begann die eigentliche Erarbeitungsphase. In Form eines Projektes erarbeiteten die Lehrkräfte, Studienrätin Nadine Bach und Fachoberlehrerin Marianne Leberle mit den Auszubildenden der 10. Klasse Hotel- und Restaurantfachleute gestalterische Ideen und deren fachgerechte Umsetzung. Ideen für die Menükartengestaltung, die richtigen Serviettenfalttechniken und Präsentationsmethoden wurden diskutiert und erprobt. Als man sich auf eine Variante geeinigt hatte, wurde diese einige Male, sogar in den Ferien, trainiert und die Wettbewerbsteilnehmerinnen ausgewählt. Fachliche Unterstützung leistete Restaurantmeisterin Anita Schwarzkopf.

Am Montag, den 14.01.2013 startete der eigentliche Wettbewerb. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften fuhren die Wettbewerbsteilnehmerinnen mit ihren Utensilien auf die HOGA in Nürnberg. Hier mussten die beiden Teilnehmerinnen Maßarbeit leisten. Mit Bindfaden und Lineal wurde sichergestellt, dass die Gedeckabstände eingehalten wurden und alles auf den richtigen Platz gestellt wurde. Dann machten sich Franziska Kruger und Alina Venslovaite ans Dekorieren. Die Messebesucher staunten, wie geschickt die beiden die für einen Speisetisch ungewöhnlichen Elemente wie Hubschraubermodelle, Metallspäne und Schrauben mit natürlichen Dekoartikeln, wie Orchideen, Gräsern und Steinen verwoben. Nach einer erfolgreichen „Tischverteidigung“, wo die Elemente für die Jury genauer beschrieben und der Einsatz begründet wurde, war der Wettbewerb dann um zwölf Uhr beendet. Die Präsentation des Tisches in schriftlicher Form und eine ausgestaltete Menükarte waren bei der Wettbewerbsleitung abzugeben. Für die Auszubildenden im ersten Lehrjahr war es eine große Überraschung, dass sie die anderen Tische der renommierten Berufsfachschulen und RestaurantmeisterInnen bekannter Betriebe hinter sich ließen und den Tagessieg erkämpften.

Völlig unerwartet kam dann sogar der Gesamtsieg aller Wettbewerbstage. „Heli- Dining“ war eine absolute Neuheit und beeindruckte die Jury und fachkundige Messebesucher gleichermaßen. Hierzu zählten auch unsere Berufsschüler/innen der „Grundstufe Gastronomie“, die als fachlich interessierte Gäste die Messe besuchten und von der Leistung ihrer Mitschüler beeindruckt waren. Hier gilt unser Dank auch dem „Club-der-Köche“- Chef Uli Großmann für seine Impulse und die finanzielle Unterstützung der Fahrt.

So hat dieses Projekt gezeigt, dass moderne Technik nicht nur zur Speisenzubereitung dient, sondern auch ein beeindruckendes und festliches Ambiente beim Verzehr der Speisen schaffen kann. Auch hier gilt: Entscheidend beim fachgerechten Eindecken ist die richtige „Technik“.
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