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Landrat Stefan Rößle besichtigt neuen Busanhänger

(Foto: Fa. Egenberger)
Oberndorf (pm). Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 setzt die Fa. Egenberger auf der Strecke Mertingen – Oberndorf – Rain einen so genannten Buszug ein, ein Zugfahrzeug, das bei Bedarf um einen Busanhänger erweitert wird. Dadurch können mehr Schüler auf dieser viel genutzten Strecke befördert werden. Landrat Stefan Rößle machte sich vor Ort jetzt selbst ein Bild über die neue Busbeförderung zur Realschule Rain.

Der Vorteil des Busanhängers liegt in der flexibleren Fahrzeuggröße: Zu den Spitzenlastzeiten vor allem auf dem Weg zu den Schulen erreicht ein Solowagen mit Anhänger die Kapazität eines Gelenkbusses, während in den Zwischenzeiten das Zugfahrzeug kostengünstig solofahrend eingesetzt werden kann. Allerdings kann ein Buszug nur mit einer Ausnahmegenehmigung auf einer festgelegten Strecke betrieben werden und ist somit derzeit noch die Ausnahme im ÖPNV.

Landrat Stefan Rößle zeigte sich von dem neuem Fahrzeug der Fa. Egenberger beeindruckt. Der Buszug ist auf dem neuesten Stand der Technik und bietet vor allem ausreichende Kapazitäten für die Schülerbeförderung. Im Zugfahrzeug plus Busanhänger können bis zu 189 Personen gleichzeitig befördert werden. Videokameras stellen sicher, dass der Busfahrer auch den Anhänger im Blick hat, außerdem können die Fahrgäste über eine Ruftaste Kontakt zum Fahrer aufnehmen.

Zum Bild:
Noch ein Einzelfall auf den Straßen im Landkreis Donau-Ries: der neue Buszug der Fa. Egenberger, der aktuell auf der Strecke zwischen Mertingen – Oberndorf – Rain unterwegs ist. Paul Kienberger, Geschäftsführer der Fa. Egenberger (links), informierte Landrat Stefan Rößle (Mitte) und Veit Meggle, Teamleiter ÖPNV im Landratsamt (2. von links), über das neue Fahrzeug.
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