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Hannes Ringlstetter - Meine Verehrung

Donauwörth: Tanzhaus | Oder Notizen aus der niederbayerischen Provinz

Hannes Ringlstetter erzählt in seinem Programm Meine Vererhrung aus seinem Leben und läßt die 70er Jahre in der niederbayerischen Provinz, wo man sich gerade einmal in die virtuelle Welt von Bayern 1 flüchten konnte, Revue passieren.
Es gab keine unermesslichen Weiten im Internet und die Kinder fanden andere Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung.

So bekommt die Sendung „Wunschkonzert“ am Freitag Abend einen Extraplatz im Programm bei der sieben, acht oder neunjährige Hannes seine ersten Kontakte zu Countrysong von Johnny Cash oder Stücke in bayerischen Mundart bekam, die sich in seinem Kopf zu einem Musikstück vermischten.

Auch die bayrischen „Dreifaltigkeit“ Kirche, Wirtshaus und Fußballplatz wird in ganz besonderem Maße verehrt und an der Reaktion der Rund 200 Gäste im Saal kann man merken, daß diese Situationen jeder schon einmal genauso erlebt hat und die eine oder andere Schellen oder Watschen ebenfalls kassiert hat.

Es wirkt nichts gekünstelt oder aufgesetzt und im Vergleich zu Früher hat sich, wenn es um die Eroberung des anderen Geschlechtes geht, so manches vielleicht doch noch nicht ganz verändert.
Ringlstetter erzählt seine Geschichten in einem nüchternen Tonfall, läßt sich Zeit beim Erzählen seiner Geschichten und gibt immer Grund zum Schmunzeln.

Ein Liedermacher ist er geblieben, war er doch in seinen Anfängen Sänger und Gitarrist der Musikgruppe Schinderhannes. Auch wenn er niemals in die erste Liga aufsteigen werde, wie er bekennen muss. Denn da säßen schon die Österreicher. In einem grandiosen Medley parodiert er von Rainhard Fendrich über Hubert von Goisern und Wolfgang Ambros bis zu Falco seine musikalischen Vorbilder und ihm wird beschieden: „Du bist net von Austria – geh’ scheißen!“
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2 Kommentare
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 17.11.2012 | 21:07  
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 21.11.2012 | 21:07  
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