Anzeige

Frühlingsfest der Werner-Egk-Musikschule

  April-Sonne im Hof der Musikschule, das Vororchester unter Leitung von Julia Maiershofer spielt auf, „Born to be wild“, „Funkytown“, „My heart will go on“. Gemütlich sitzen ringsum bei Kaffee und Kuchen die Gäste und Besucher des Frühlingsfestes, arrangiert durch Josef Basting und viele fleißige Hände hinter den Bühnen, mit den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern, von ganz klein bis zur Oberstufe, Präsentationen bunt und schön, so vielfältig wie das musikalische Unterrichtsspektrum der Schule selbst.

Lampenfieber? Gewiss, auch, aber überall und bei allen spürbar die Freude an der Musik, über die zahlreichen Gäste (trotz vieler anderer Events an diesem Samstag), gespannt darauf, wie das eigene Solo ankommt, oder das Spiel in der Band.

Da war die Junior Drum Line mit Oliver Möbius, da waren Solo- und Duo-Präsentationen für Querflöte, Violine, ein Trio für Klarinette, heitere Frühlingsmelodien, wohlvertraut und auch manches andere, das stimmungsvoll Akzente setzte, aufhorchen ließ. Das war ansteckend, dieser Swing, diese lockere Heiterkeit, manchmal die absolut selbstverständliche Soureränität professionell wirkenden Spielens, Talent, das kraftvoll aufsprießt, immer in freundschaftlicher Begleitung durch die Lehrkraft, die hie und da sanft und taktvoll unterstützte.

Kontrast und Vielfalt ließen die paar Stunden kurzweilig wie im Flug erscheinen, Songs und Melodien, die wie die weißen Wolken unter blauem Himmel rasch und schön durchzogen, ein Konzertnachmittag wohl ausgewogen und doch so herrlich weit, scheinbar durch die g a n z e Ausdruckskraft, die der Musik im schönsten Sinn innewohnt.

Kindersinfonie, Stubenmusi, festlicher Marsch unten, Musical, Pop und Rock oben im Probenraum und vieles mehr! Die Gäste konnten sich nach eigenen Präferenzen ihr Programm aussuchen. Auch das fiel auf: Selten gibt es Gelegenheit, ein musikalisch-konzertantes Arrangement ausgewählter Musikstücke an einem Ort erleben zu können, so dass die Präsentationen in ihrem Kontrast die Wirkung und das Musikerleben noch gegenseitig verstärkten und nicht etwa störten: Einfach schön!

Und gibt es eine aussagekräftigere Bestätigung und Anerkennung ihrer Leistungen für Musiker als ein Publikum, das sich von der Musik und ihrem Spiel nonstop anstecken ließ?
Nicht nur am Schluss fanden viele: Schön, dass es die Musikschule in Donauwörth gibt, einen Ort, da viele kontinuierlich etwas so wertvolles wie Musik lernen können, weit über die Musik hinaus, für sich und für ihr Leben, vielleicht sogar die Quelle dieser Kreativität und Ausdruckskraft für ihr ganzes Leben sich erschließen können.
Wir können gespannt sein und uns auf die nächsten Events mit Ensembles der Werner-Egk-Musikschule freuen!

Foto A: Frühlingsfest in der Werner-Egk-Musikschule Donauwörth: Musik, Gesang, Tanz und viel Kaffee und Kuchen - es war ein gemütlich-schönes Fest mit vielfältigen Präsentationen, unterhaltsam und angenehm, Nachmittagsstunden mit wirklich ansprechendem, musikalisch-stimmungsvollen Frühlingsflair.

Foto A1: Im Konzertsaal: Die kleinsten Musiker mit großem Enthusiasmus für die Musik mit ihrer Lehrerin Sibylle Hofmann spielten wunderschön - bei vollem Saal.

Foto A2: Im Probenraum: Musical- und Popsongs, die ankamen und viel Talent zeigten, vor allem aber allen Spaß machten (Leitung: Elisabeth Balser).

Foto A3: Am späten Nachmittag: Bandworkshop mit Siegfried Traub und hier: Michael Zinsmeister. Let's rock!
0
1 Kommentar
9.317
Wolfgang Leitner aus Donauwörth | 29.04.2012 | 18:34  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.