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PRESSEMITTEILUNG ZUR CARITAS-HERBSTSAMMLUNG 2013

Donauwörth/Nördlingen, 23.09.2013. Das Leben hat nicht nur eine Schokoladenseite. „Jeder kann sehr schnell ins soziale Abseits geraten“, sagt Caritas-Geschäftsführer Martin Gaertner. Er sagt es nicht ohne Grund.

Tagtäglich kommen Menschen zur Caritas, die viele Jahre zuvor eigentlich keine größeren Sorgen hatten. Doch sie blicken auf schmerzliche Einschnitte in ihrem Leben zurück. Die Firma meldete Insolvenz an, man verlor seinen Arbeitsplatz, ein Unfall führte zur Arbeitsunfähigkeit, ein Todesfall stellte alle Zukunftspläne auf den Kopf, eine Erkrankung stürzte einen Menschen ins soziale Aus, die Verrentung führte zur Armut.

„Das sind Menschen, die unsere Hilfe benötigen, weil viele von ihnen ohne sie nicht mehr zurechtkommen“, steuert Maria Bauer, 1. Vorsitzende und Dekan Ottmar M. Kästle hinzu. „Es ist unsere Aufgabe, Ihnen zur Seite zu stehen.“ Für diese Hilfe ist die Caritas auf Spenden angewiesen. Die Caritas bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger bei der anstehenden Caritas-Herbstsammlung vom 29. September bis zum 6. Oktober 2013 zu unterstützen. Die Caritas-Herbstsammlung steht unter dem Leitwort „Habt ein Herz!“

Die Caritas unterstützt, berät und begleitet diese Menschen mit Not auf vielfältige Weise. Sei es durch die Allgemeine Sozialberatung in Donauwörth, Nördlingen und Wemding, weiterführende Fachberatungen wie z. B. die Suchtberatung, Möbel- oder Kleiderspenden. In schlimmen Einzelfällen werden auch Lebensmittel ausgegeben, „damit sie am Wochenende wenigstens etwas zum Essen haben“, so die beiden Sozialberater aus Donauwörth Martin Gropp und aus Nördlingen Susanne Vogl.

Die Allgemeine Sozialberatung der Caritas ist die erste Anlaufstelle für Menschen in Not. Sie ist leider sehr gefragt, „so häufig angefragt, dass wir manchmal Wartelisten führen müssen.“ Die Allgemeine Sozialberatung ist ein Dienst, der nur aus Mitteln der Caritas finanziert wird, so Geschäftsführer Gaertner. Auch die Spenden der Caritassammlung dienen der Finanzierung dieses Dienstes. „Jeder gesammelte Euro aus der Caritassammlung ist deshalb auch ein Euro für mehr Menschlichkeit“, betont Bauer und Kästle.

„Mit unseren Hilfen erfüllen wir eine Grundaufgabe als Christen und damit unserer Kirche, nämlich Menschen zu helfen, die an unserer Tür klopfen und wirklich Hilfe benötigen“, unterstreicht Dekan Ottmar M Kästle. Er ist deshalb den vielen Sammlerinnen und Sammlerin der katholischen Pfarrgemeinden sehr dankbar für ihre Unterstützung. „Das ist ein ganz toller UND vorbildlicher Dienst.“

Info:
Die Spenden aus der Caritassammlung werden gedrittelt und dementsprechend auf die Pfarrgemeinden, die Kreis- bzw. Stadtcaritasverbände und den Diözesan-Caritasverband aufgeteilt.
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