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Über 500 Schüler/innen an der Hans-Leipelt-Schule Donauwörth verabschiedet

V. l.: ehemaliger Schulleiter Karl-Heinz Weber, Bgm. Jörg Fischer, Landrat Stefan Rößle, Daniela Stuber, 2. Fördervereinsvorsitzener Hans Mesch, Christiana Kratzer, Schulleiter Karl Rieger, Michael Oblinger, Schulleiterstellvertreter Helmut Straßer
 
Von links: Schulleiterstellvertreter Helmut Straßer, Elternbeirätin Ursula Kneißl-Eder, Max Link (Bissingen), Elke Sapper (Wertingen), Schulleiter Karl Rieger, Jessica Weber (Oettingen), Bürgermeister Jörg Fischer
Im Rahmen von insgesamt vier Abschlussfeiern sind die Jahrgangsstufen 12 und 13 an der Hans-Leipelt-Schule Donauwörth, der Fach - und Berufsoberschule verabschiedet worden. Insgesamt verließen über 500 Schüler die Schule. Die Schülerinnen und Schüler der 13. Jahrgangsstufe erhielten ihr Zeugnis der fachgebundenen bzw. allgemeinen Hochschulreife mit Studierberechtigung an allen Universitäten bereits zu einem früheren Termin, an dem als Ehrengäste der ehemalige Schulleiter Johann Neudert und der Elternbeirat Hermann Schreiber teilnahmen.

Bei den Feiern zur Verleihung des Fachabiturzeugnisses konnte der stellvertretende Schulleiter Helmut Straßer als Ehrengäste Landrat Stefan Rößle, Jörg Fischer als 1.Bürgermeister der Stadt Donauwörth und Vertreter des Elternbeirates sowie des Fördervereins der Schule begrüßen. Sein besonderer Dank galt allen, die zur Organisation und Durchführung der Abschlussfeiern beigetragen haben. Studiendirektor Straßer betonte, dass sich die Mühen und Anstrengungen der Schüler und Schülerinnen gelohnt hätten und jetzt nach den erfolgreich absolvierten Abschlussprüfungen jeder Grund zur Freude und Anlass zum Feiern habe. Der Abschied von der „Baustelle Schule“, durchaus im wörtlichen Sinne zu verstehen, denn die Hans-Leipelt-Schule wird zurzeit zum vierten Mal erweitert, soll in einem würdigen Rahmen geschehen. Dieses Anliegen ist auch durch die musikalische Gestaltung von Seiten einer Schülergruppe verwirklicht worden, die u.a. den bekannten Song „Time to Say Good-bye“ interpretierte.

Landrat Stefan Rößle stellte in seinem Grußwort die Bedeutung von qualifiziertem Personal für die Wirtschaftsregion heraus, was heutzutage mit Flexibilität und lebenslangem Lernen verbunden ist. Wer bereits in einem Gebiet Meister ist, der soll in einem anderen Lehrling werden.

Jörg Fischer griff als Vertreter der Stadt das Bild von der Schule als Baustelle auf, da hier Fundamente für das weitere Leben gelegt werden. Er richtete die Bitte an die Schüler und Schülerinnen, sich neben ihrer beruflichen Ausbildung für die Gesellschaft zu engagieren, im Sinne und in der Tradition des Namensgebers der Schule, Hans Leipelt. Die Vertreter des Elternbeirates (Frau Heller, Frau Kneißl-Eder und Herr Schreiber) betonten, dass durch das erreichte Fachabitur bzw. durch das Abitur Zukunft ermöglicht werde, also vielerlei Chancen für eine weitere Lebensgestaltung existierten. Die Glückwünsche des Fördervereins, überbracht vom 2. Vorsitzenden Hans Mesch, waren mit einem Blick auf geleistete Tätigkeiten verbunden: So konnten z.B. das Auslandspraktikum unterstützt und die Theaterbeleuchtung angeschafft werden.

Schulleiter Karl Rieger gratulierte den Schüler/innen herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschneiden und verglich die Schulzeit mit der Fußball- Weltmeisterschaft in Südafrika. So gab es größere und kleinere Qualifikationsspiele, Trainerwechsel, torreiche Siege, aber auch Niederlagen. Dennoch schafften es die meisten, das Endspiel erfolgreich zu meistern. Seinen besonderen Dank richtete der Schulleiter an die Eltern, die als hilfreiche Trainer, Schiedsrichter und auch als Sponsoren fungierten. Neben dem Fachwissen vermittelt die Schule Werte, um die jungen Leute zu lebenstüchtigen Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen. OStD Rieger stellte dabei Hans Leipelts Engagement im Zusammenhang mit der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ während des Nationalsozialismus in den Mittelpunkt. Besonders verbunden fühlt sich die Schule mit Hans Leipelts Freundin, Frau Dr. Schultze – Jahn, die vor kurzem in hohem Alter verstorben ist. Als Zeitzeugin hat sie die Schule regelmäßig besucht und die Erinnerung an den Mut und die Aufrichtigkeit Hans Leipelts wach gehalten, denn „ihr Geist lebt trotzdem weiter.“

Der Schulleiter wünschte den Schulabgängern Erfolg, Glück, und Gesundheit; Optimismus ist besonders in schwierigen Situationen hilfreich, Begeisterungsfähigkeit macht das Leben reich, ebenso wie die Freude an der täglichen, notwendigen Arbeit.

Die Vertreter der SMV gaben einen Rückblick auf die Schulzeit mit vielen Höhen und Tiefen, wünschten allen Absolventen Glück und Erfolg und bedankten sich beim Lehrerkollegium für das gezeigte Engagement.

Abschließend erhielten folgende Schüler/innen eine Auszeichnung des Fördervereins für besondere Leistungen: Michael Oblinger ( Finningen), Elke Sapper (Wertingen) und Daniela Stuber (Münster).

Als Klassenbeste wurden ausgezeichnet: Maximilian Link (Bissingen), Marina Hampel (Donauwörth), Stefanie Wanner (Nördlingen), Jeanette Pröller (Lauingen), Anne Freigang (Dillingen), Stefanie Kleinert (Blossenau), Elke Sapper (Wertingen), Jessica Weber (Oettingen), Michael Oblinger, Finningen, Christiana Kratzer (Langenreichen) und Daniela Stuber (Münster).
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