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„Abitour“ mit Erfolg absolviert - Abschlussfeiern an der Hans -Leipelt- Schule

ganz vorne von links: Gabriel Mayer und Markus Liebers, Mittelreihe von links: Bernd Hofmann, Christian Mayer, Sebastian Siegl und Luka Tomic, hintere Reihe von links: Sandra Mayer, Schulleiter Karl Rieger, Johann Dollinger, Schulleiterstellvertreter Helmut Straßer und Fabian Triebel.
 
1. Reihe von links: Sabine Mayer, Lisa Seiler, Monika Geyer, Silvia Stöckle und Eva Zinsmeister, 2. Reihe von links: Schulleiter Karl Rieger, Maximilian Finkel, Markus Günther, Dominik Veh, letzte Reihe von links: Schulleiterstellvertreter Helmut Straßer, Landrat Stefan Rößle und Elternbeirätin Ursula Kneißl-Eder.
Im Rahmen von vier Abschlussfeiern sind die Jahrgangsstufen 12 und 13 der Fach- und Berufsoberschule verabschiedet worden. Damit verließen rund 600 Schülerinnen und Schüler die Hans-Leipelt-Schule. Als Ehrengäste konnte der stellvertretende Schulleiter Helmut Straßer Landrat Stefan Rößle, Oberbürgermeister Armin Neudert und die Vertreter des Elternbeirates begrüßen. Seine Anerkennung galt allen, die zur Organisation und Durchführung der Abschlussfeiern beigetragen haben, wobei er sich bei den Damen des Sekretariats und dem Hausmeister besonders bedankte. StD Straßer betonte, dass sich die Mühen und Anstrengungen der Schülerinnen und Schüler gelohnt hätten und jeder nach den erfolgreich absolvierten Abschlussprüfungen Grund zum Feiern habe. Der Abschied von der Schule soll in einem würdigen Rahmen erfolgen, wozu auch die musikalische Gestaltung von Seiten der Schülerband ( Irina Fuchs F12W1-Christina Hausotter B13W1 - Jana Mazurkiewicz F12S1 -Janis Meister F11W4 – Eva Storb F12W4) unter der Leitung von Musiklehrerin Leni Vogt beigetragen hat. Landrat Stefan Rößle betonte in seinem Grußwort den Wert der Bildung mit einem Zitat von Heinrich Heine: „Geld ist rund und rollt weg, Bildung bleibt.“ So ist der jetzt erreichte Schulabschluss ein wichtige Etappe, ein solides Fundament, auf dem man aufbauen kann. Des Weiteren stellte Rößle die Bedeutung von qualifiziertem Personal für die hiesige Wirtschaftsregion heraus, die durch eine niedrige Arbeitslosenzahl und einen hohen Freizeitwert gekennzeichnet ist.
Oberbürgermeister Armin Neudert bezeichnete das Fachabitur als Türöffner für die jungen Leute hinsichtlich beruflicher Möglichkeiten, wobei sich die gesellschaftlichen Bedingungen und Zusammenhänge immer komplizierter darstellten. Insbesondere ist darauf zu achten, dass einerseits die Förderung der Bildungseliten sehr wichtig sei, andererseits aber auch die Menschen, die nur wenig Zugang zu Bildung besitzen, unterstützt werden, um die soziale Balance zu erhalten. Die Vertreter des Elternbeirates gratulierten allen Schülerinnen und Schülern zum bestandenen Abschluss, wünschten alles Gute für den weiteren Lebensweg und die neuen Herausforderungen, die sich in der Zukunft stellen. Schulleiter Karl Rieger betonte zu Beginn seiner Rede, dass den Absolventinnen und Absolventen Lob und Anerkennung für das Geleistete gebühre. Mit dem Fachabitur hat man den zweithöchsten Bildungsabschluss in Deutschland in der Tasche. OStD Rieger verglich die Schule mit dem Bergsteigen: In der Grundschule beginnt man langsam mit dem Aufstieg, mit dem Realschulabschluss hat man bereits ein Etappenziel erreicht. Wird der Entschluss gefasst, eine weiterführende Schule zu besuchen, beginnt die „Abi-Tour“. Eine gute Schule zeichnet sich durch drei „L`s“: Lernen, leben, lachen, was die Schülerinnen und Schüler während ihrer Zeit in der FOS/BOS erfahren haben. Allerdings sind für die „Abi-Tour“, also für das Erklimmen des Gipfels , Anstrengung und Durchhaltevermögen gefordert, denn es sind viele Leistungen während des Schuljahres zu erbringen und vier Abschlussprüfungen zu schreiben. Umso zufriedener und glücklicher fühlt sich jeder, der am Gipfelkreuz angekommen ist. Der Schulleiter richtete seinen Dank an Lehrer und Eltern, welche die jungen Leute tatkräftig unterstützt haben und ihnen die Startposition für die nächste Klettertour ermöglicht haben. Nun liegt es an jedem einzelnen, sich neuen Herausforderungen zu stellen und seine Zukunft, privat und beruflich, zu gestalten. OStD Rieger gratulierte den Schülerinnen und Schülern herzlich zu ihrem Erfolg, wünschte weitere schöne Gipfelerlebnisse, mehr Freude als Enttäuschungen und Gottes Segen für den zukünftigen Lebensweg.

Die Vertreter der SMV erinnerten sich rückblickend an ein bewegtes und ereignisreiches Schuljahr, wobei der Vergleich mit einer Seefahrt gezogen wurde. Alle saßen in einem Boot und haben die Anforderungen wie auch die außerschulischen Aktivitäten gemeinsam gemeistert bzw. gestaltet. Lehrer und Eltern waren dabei die Lotsen, die mit ihrer wohlwollenden Einstellung zur erfolgreichen „Seefahrt“ beigetragen haben. Für die Begleitung gilt allen ein herzlicher Dank, insbesondere StD Manfred Nagl, der sich vom aktiven Schuldienst verabschiedet und in den sogenannten „wohlverdienten Ruhestand“ geht. Die SMV überreichte Manfred Nagl ein kleines Präsent und attestierte ihm, er sei ein „guter Lehrer“ gewesen.

Nach der Aushändigung der Abschlusszeugnisse an alle Absolventinnen und Absolventen wurden die jeweils Klassenbesten geehrt. Folgende Schülerinnen und Schüler erhielten als Beste der jeweiligen Ausbildungsrichtung noch eine weitere Auszeichnung der Schule bzw. des Fördervereins: Silvia Stöckle, Sonja Dirnberger, Sabine Mayer, Elke Sapper, Jeanette Pröller, Bernd Hofmann, Sandra Mayer, Andreas Bruckmeier, Martin Lesiak.
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Janis Meister aus Meitingen | 19.07.2011 | 19:49  
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