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Feuerwehrführungskräfte zogen Bilanz

Josef Stegmeier (Kaisheim, 3.v.l.) und Klaus Schmidt (Wechingen, 4.v.l.) erhielten für 40, bzw. 25jährigen aktiven Dienst das Ehrenzeichen des Freistaats Bayern in gold, bzw. silber.
Asbach-Bäumenheim: Schmutterhalle Asbach-Bäumenheim | Verleihung von Ehrenzeichen an verdiente Kameraden

Zur 16. Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes luden die Feuerwehr-Führungskräfte im hiesigen Landkreis am 20. Februar in die Schmutterhalle nach Asbach-Bäumenheim ein.
Kreisbrandrat Bernhard Meyr eröffnete die Dienstversammlung der Führungskräfte und richtete die nachdrückliche Bitte an die Bürgermeister und die verantwortlichen Mandatsträger, dem ehrenamtlichen Feuerwehrdienst auch in Zukunft die breite Unterstützung nicht zu versagen. Dazu gehört auch die dringend notwendige feuerwehrtechnische Ausrüstung der 169 Werk-, Betriebs- und Freiwilligen Feuerwehren in 44 Städten und Gemeinden, damit den in Not geratenen Mitbürgern geholfen werden kann.
Auf die finanzielle Leistungen des Staates ansprechend, führte Meyr aus, dass auch das Feuerwehrwesen in Bayern einem tiefgreifenden Wandel unterzogen ist und bewährte Strukturen dabei in Frage gestellt werden. Er betonte, dass in über 125 Jahren in Bayern das Feuerwehrwesen gewachsen ist und heute federführend den Brand- und Katastrophenschutz sicherstellt. Er warnte davor, den Bestand der freiwilligen Ortsfeuerwehren in Frage zu stellen, denn der Wert des ehrenamtlichen Engagements wird leider oft erst dann erkannt, wenn sein Verlust zu beklagen ist.

Im abgelaufenen Jahr 2009 wurden die Feuerwehren im Landkreis insgesamt 1.567 mal alarmiert, dazu sind insgesamt 2.350 Feuerwehren mit 21.837 Feuerwehrleuten ausgerückt, davon zu 216 Bränden. Zum Glück ist dabei die Anzahl der Großbrände rückläufig, was auch auf die bessere Ausbildung und Ausrüstung zurückzuführen ist, denn viele Brände konnten bereits in der Entstehungsphase wirksam bekämpft werden.
Zu technischen Hilfeleistungen wie zu Verkehrsunfällen wurde die Feuerwehr im Landkreis 1.169 mal gerufen. Dabei konnten 12 Personen durch Hilfsmaßnahmen lebend gerettet werden.
Für das Ehrenamt „Feuerwehr“ investierten die Kameraden alleine im Landkreis Donau-Ries rund 320.000 Stunden. Der Kreisbrandrat stellte zur Nachwuchssicherung fest, dass der Zulauf zur Jugendfeuerwehr erfreulicherweise weiter anhält. Aus dem aktiven Feuerwehrdienst wurden die Führungskräfte Wolfgang Gruber (Harburg) und Günther Striegl (Tagmersheim) verabschiedet.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin donauwörther | Erschienen am 04.03.2010
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