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Fahrzeugweihe bei der FF Asbach-Bäumenheim

Niemals Fett mit Wasser löschen!
Im Rahmen eines Tages der offenen Tür wurden das neue Fahrzeug und der Anbau am Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Asbach-Bäumenheim offiziell in Dienst gestellt.

Nach dem Umzug der Vereine konnte der Gottesdienst bei herrlichem Wetter unter freiem Himmel gefeiert werden. Pfarrer Ivan Novosel weihte anschließend die neue Fahrzeughalle und das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16 und übergab beides der jeweiligen Bestimmung. In seiner Ansprache erklärte der 1. Kommandant Christian Dommer, dass mit dem neuen Fahrzeug ein 30 Jahres altes Fahrzeug ersetzt wurde, dass nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Wehr genügt habe. In diesem Jahr habe die Feuerwehr insgesamt bereits mehr als 60 Einsätze gehabt. Dabei wandele sich das Anforderungsprofil immer mehr weg vom klassischen Brandeinsatz hin zur technischen Hilfeleistungen, insbesondere bei Unfällen. Er bedankte sich beim Gemeinderat für die Bereitstellung der Gelder für die Beschaffung des neuen Fahrzeuges. Bürgermeister Otto Uhl stellte in seiner Rede klar, dass die Freiwillige Feuerwehr das Rückgrat des Katastrophenschutzes in der Gemeinde sei. Auch deshalb seien in den letzten acht Jahren rd. 1,1 Millionen Euro in die Feuerwehr und damit zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde investiert worden.

Nach dem offiziellen Teil hatten alle Interessierten die Möglichkeiten, sich die Fahrzeuge und das Gerätehaus der Feuerwehr anzusehen und von den Feuerwehrfrauen –und männern erklären zu lassen.

Höhepunkte am Nachmittag waren die Vorführungen der Wehren. Zunächst zeigte die Jugendfeuer die Bekämpfung eines Feuers mit Feuerlöschern. Hierbei konnten die Zuschauer u.a. erleben, dass man niemals brennendes Fett mit Wasser löschen darf. Außerdem konnte man selbst einmal das Löschen eines Feuers mit dem Feuerlöscher üben. Die „große“ Wehr zeigte anschließend bei einem simulierten “ Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ ihr Können. Ruhig und besonnen bargen sie den „Verletzten“ und übergaben ihn an die Einsatzkräfte des BRK.
Christian Dommer betonte dabei, dass alle Feuerwehrfrauen und –männer in Asbach-Bäumenheim ihren Dienst ehrenamtlich versehen und hierfür „weder Geld erhalten noch erhalten wollen“.
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Maximilian Seldschopf aus Ustersbach | 24.09.2010 | 12:18  
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