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Breitbanderschließung im Landkreis Donau-Ries nimmt wichtige Hürde; Auftrag zur Durchführung der Planungs- und Machbarkeitsstudie wurde vergeben

Die Breitbanderschließung im Landkreis Donau-Ries hat eine wichtige Hürde genommen. Mit dem Zuwendungsbescheid der Regierung von Schwaben, der jüngst im Landratsamt eingegangen ist, ist eine 70-prozentige Förderung der beabsichtigten Planungs- und Machbarkeitsstudie zur Breitbanderschließung im Landkreis Donau-Ries gesichert. Der Landkreis hatte den Antrag auf Förderung im Namen seiner 44 Städte und Gemeinden gestellt. Am vergangenen Freitag stimmte nun der zuständige Ausschuss des Kreistages einstimmig der Vergabe der Studie zu. Die Vergabe der Studie ist das Ergebnis der interkommunalen Arbeitsgruppe zur flächendeckenden Breitbandversorgung im Landkreis Donau-Ries, die im Frühjahr 2009 eingerichtet wurde. Sinn und Ziel der Studie ist eine Ist- und Bedarfserhebung inkl. Bestands- und Infrastrukturanalyse sowie eine Machbarkeitsstudie für eine Breitbandversorgung in den 44 Städten und Gemeinden im Landkreis Donau-Ries. Die Initiierung der interkommunalen Arbeitsgruppe geht auf das Wirtschaftsforum Donau-Ries – dem Vorläufer des Wirtschaftsförderverbandes Donau-Ries – zurück. Landrat Stefan Rößle, Vorsitzender des Wirtschaftsförderverbandes Donau-Ries, stellt erfreut fest, dass mit der Initiative aus dem Wirtschaftsförderverband der Ausbau der Breitband-Infrastruktur im Landkreis Donau-Ries entscheidend vorangetrieben werden kann. „Dies“ so Landrat Rößle „ist eine zentrale Aufgabe der Wirtschaftsförderung.“ Besonders glücklich zeigt er sich darüber, dass alle 44 Landkreisgemeinden für diese Studie gewonnen werden konnten.

Oberbürgermeister Hermann Faul aus Nördlingen, stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsförderverbandes Donau-Ries, freut sich über das deutliche Abstimmungsergebnis. „Mit der nun beschlossenen Studie bekommen die Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis Donau-Ries ein sinnvolles Planungsinstrument an die Hand, um ihrerseits mit dem breitbandigen Ausbau beginnen zu können. Anhand dieser Machbarkeitsstudie gilt es jetzt, bereits vorhandene Lösungsansätze zu verbinden und eine Gesamtübersicht für alle Städte und Gemeinden im Landkreis zu schaffen.“

Franz Leinfelder, ebenfalls stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsförderverbandes Donau-Ries, begrüßt seinerseits den Beschluss des Kreisausschusses. „Eine flächendeckende, breitbandige Anbindung ist heutzutage eine ebenso wichtige Infrastruktueinrichtung, wie eine gute Straßenanbindung. Gerade wir im ländlichen Raum müssen dafür Sorge tragen, hier gut angebunden zu sein, daher begrüßen wir die geplante Studie.“

Nachdem der Kreisausschuss seine Zustimmung zur Vergabe erteilt hat, ist mit Ergebnissen in ca. einem halben Jahr zu rechnen. Mit der Studie bekommen die Kommunen ein Planungsinstrument für ihr Gemeindegebiet sowie konkrete Anregungen, was gemacht werden muss, um den Breitbandausbau vor Ort voranzutreiben.
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